<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020</id><updated>2012-01-29T23:49:27.291+01:00</updated><category term='empty houses'/><category term='ghosttowns and playgrounds'/><category term='die untröstlichen dinge'/><category term='im zug'/><category term='dark city'/><category term='clips'/><category term='angel'/><category term='am schneckengrund'/><category term='journeys'/><category term='poetry'/><category term='quotes'/><category term='music'/><category term='das geheimnis der sterne'/><category term='through dreadful eyes'/><category term='rebell'/><category term='biotech'/><category term='lyrics'/><category term='am ozean'/><title type='text'>trans atlantis express</title><subtitle type='html'>we'd like to take you on a long journey</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>72</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-7534871793113934098</id><published>2012-01-29T23:45:00.003+01:00</published><updated>2012-01-29T23:49:27.296+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='biotech'/><title type='text'>biotech</title><content type='html'>ein  gefühl der frische. man kommt die strasse entlang. die sonne geht grad  auf, es ist früh am morgen. alles ist drin an diesem wunderbaren tag. du  hast wieder mal das gefühl, dass du dich ausdehnst, dass du bis zum  himmel reichst, denn der morgen spricht zu dir und du hörst genau zu, was er sagt, er sagt zu dir: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;lass dreck und staub hinter dir.&lt;/span&gt; er sagt:&lt;span style="font-style:italic;"&gt; sieh her, in diesem licht bist du und du bist leuchtend, strahlend wie der morgen, der golden über der welt anbricht.&lt;/span&gt; du gehst die strasse entlang, ohne viel nachzudenken. alles miese ist  weit hinter dir, die erinnerung würde schmerzen und du bist bereit, es  mit dem schmerz aufzunehmen, aber nicht heute, nicht jetzt. zu schön ist der tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die fensterscheiben der modernen bürohäuser werden von der morgensonne in alle varianten von bronze getaucht, du blickst das farbenspiel an und  ein gefühl der sehnsucht überkommt dich mit einem mal. so stark, dass du im schmerz lächelst, und singst, wie ein vogel, der zu weit nach oben  gestiegen ist, es ist rein, und klar und gefährlich, alle saiten des  instruments, das du bist, sind bis zum zerreissen gespannt - das ist der  einzige weg, der weg der selbstaufgabe, der reine weg, das opfer, das  gleichzeitig auch das geschenk ist. du siehst keinen anderen menschen,  es ist noch zu früh am morgen. nur diese grossen gebäude, zu deiner  linken, zu deiner rechten, unterbrochen von rasenflächen, du siehst einen campus, du befindest dich auf dem terrain der wissenschaft und der forschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nichts ist reiner, nichts ist unreiner, die gratwanderung ist entsetzlich, zynisch und dennoch birgt sie das tiefste mysterium der  menschlichen herkunft in sich. ein winziger, noch junger apfelbaum steht in voller blüte. seine äste  bewegen sich im leichten wind, einige blüten fliegen durch die klare luft. der duft schmeckt nach jugend und kindertränen, nach weitem himmel und nach licht. wachstum schmerzt, so sehr.&lt;br /&gt;das junge bäumchen bäumt sich auf, es zittert, es wächst. du betrachtest es staunend. etwas nasskaltes auf deinen wangen, du fährst darüber, fast achtlos, und stellst abwesend fest, dass du geweint hast, wie  lange, weisst du nicht. du stellst ohne sentimentalität fest, wie ein  wissenschafter, dass du gerade zerbrichst. und dass du beinahe dem völlig unlogischen impuls nachgegeben hättest, dich vor das junge apfelbäumchen zu knien, den kopf in den händen zu  vergraben oder das gesicht fest auf die erde zu pressen und zu weinen  ohne ende, denn das könntest du, weinen ohne ende wäre möglich, durchaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;du möchtest antworten finden, doch du stellst die falschen fragen. hier  in diesem biotop muss dir eins bewusst sein: es gilt nur die reine  präzision, fragen müssen mit mathematischer präzision gestellt werden. das einzige, was gilt, ist  kühle logik. stell dir einen supercomputer vor. es geht um die  genauigkeit des inputs.&lt;br /&gt;unpräzise fragen erhalten lügen als antwort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ist es nicht so, dass uns die lügen schon so lange schmerzen? ist es  nicht so, dass wir noch nie zufrieden waren, denn mit der lüge lebt es  sich schlecht, und ist es nicht so, dass es dir jeden tag schlechter  ging, und ein gefühl der schwäche und selbstverachtung dich immer  kleiner werden liess? und doch fürchtetest du den mathematischen geist,  der diesem system innewohnt. sag, fürchtest du auch dich selbst? es ist  derselbe geist, der dich beseelt, aus dem du gemacht wurdest. du hast  nur eine chance, jetzt, wo du schon hier stehst - zurück geht nie  wieder.&lt;br /&gt;du weisst: das system heisst ordnung, das gegenteil wäre chaos. füttere  einen computer mit chaotischem input und du kannst dir vorstellen, was  du an antworten zurückbekommst. und welcher wahnsinn dich dann befallen  würde, ein unreiner geist der antischöpfung, die schöpfung ist die  reinheit der ordnung, des mathematischen geistes, und wenn du jetzt  nicht glücklich bist, hast du nicht das geringste verstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vielleicht sagst du noch in deinem unermesslichen nichtwissen, es mangle  hier an liebe. an gefühl, an aufopferung. weisst du denn, was liebe zuwege bringt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;liebe ist unmenschlich und selbstaufopferung, erst aus diesem opfer  entsteht die reine ordnung. wie sollte es anders sein? sollte aus der  reinheit der liebe chaos entstehen und verworrenheit? die reine liebe  schafft erfahrbare wege, begehbare wege. du kannst das chaos nicht  begehen, weisst du? du taumelst, wirst hin und hergerissen, verlierst  dich, dein verstand wankt und macht dem wahnsinn platz. wer liebt, will  klare wege. begehbare wege, erfahrbares wissen. schöpfung ist erfahrbar,  kein labyrinth, durch das wir taumeln müssen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;warum sollen deine geliebten kinder wahnsinnig werden? warum sich verirren?&lt;/i&gt; , sprichst du und das apfelbäumchen bewegt sich als antwort sacht im wind.&lt;br /&gt;der morgen ist frisch und doch frierst du nicht. etwas im kühlen,  goldenen morgenlicht kann wärme spenden wie sonst gar nichts auf der welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;logik als resultat von liebe. der gedanke ist dir nicht unbekannt. es  gab zeiten, als du alles noch wusstest. du setzt deinen weg fort und  siehst nicht zurück.&lt;br /&gt;du wirst ohnehin wiederkommen, so viel ist sicher.      &lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-7534871793113934098?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/7534871793113934098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=7534871793113934098' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/7534871793113934098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/7534871793113934098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2012/01/biotech.html' title='biotech'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-6507554444335225901</id><published>2012-01-16T13:35:00.000+01:00</published><updated>2012-01-16T13:36:17.709+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>irgendwo mitten im ödland soll es diese busstation geben. sie hat sogar einen eigenen telefonanschluss. eine alte telefonzelle soll das sein und wenn man es wirklich schafft, die nummer rauszufinden und dort anruft, soll man dort am anderen ende, mitten im ödland, sein eigenes weinen hören. und man soll es nicht ertragen können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-6507554444335225901?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/6507554444335225901/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=6507554444335225901' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6507554444335225901'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6507554444335225901'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2012/01/irgendwo-mitten-im-odland-soll-es-diese.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-982805143431103700</id><published>2012-01-09T18:15:00.000+01:00</published><updated>2012-01-09T18:17:06.017+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>Bonobo - Black Sands</title><content type='html'>&lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/Ua2loiGHZ38" allowfullscreen="" frameborder="0" height="300" width="350"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' 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Sands'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/Ua2loiGHZ38/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-8390319410727965123</id><published>2012-01-02T17:17:00.000+01:00</published><updated>2012-01-02T17:18:32.647+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href="http://good-times.webshots.com/photo/2173342780044222375mTvoRt"&gt;&lt;img src="http://inlinethumb19.webshots.com/17874/2173342780044222375S500x500Q85.jpg" alt="Downtown (19)" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' 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title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-4402510527511837087</id><published>2011-12-11T16:30:00.003+01:00</published><updated>2011-12-11T16:38:13.403+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='through dreadful eyes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ghosttowns and playgrounds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='empty houses'/><title type='text'>Grauschleier</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Das Haus iat weit draussen, kilometerweit von der nächsten Ortschaft entfernt, umgeben von hohen Zypressen und etwas niedrigeren Obstbäumen, die sich über das weitläufige Anwesen verteilen. Bei Nacht kann es einsam werden. Sehr einsam. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einen südländischen Frühling duckt sich etwas so Grauenhaftes, Dunkles, etwas, das die Farben des Frühlings auslöscht zu völliger Farblosigkeit, nein, eher zu monochromen Farben, wie Bilder, die ein Augenkranker sehen mag. Jemand, der Farben nicht mehr sehen, sich aber noch daran erinnern kann, und dessen Erinnerung langsam verblasst. Im Zentrum des Hauses herrscht blendendes kaltes Weiss. In das Haus kommen die Toten, dort beginnt ihre langsame Reise ins Vergessen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die Farben werden von metallischen Tönen überzogen, sie wirken stumpf und abgestorben. Unter der Berührung der Toten stirbt jedes Blatt, wird von Silbergrau überzogen, als wäre es von Parasiten befallen, die dem Blatt die Lebensenergie entziehen, zuerst dem Blatt, dann der Pflanze. Silberne Blätter leuchten im Mondlicht, Staub tanzt in der Luft, knisternde, raschelnde Geräusche entstehen, wenn sich staubtrockene Blätter einrollen.. ununterbrochen raschelt und knistert es, mondsüchtige, weisse Triebe spriessen aus der Erde wie Finger. Etwas weiter weg vom Haus stehen schwarze Zypressen und verkrüppelte Olivenbäume, die ineinander verschlungen wachsen und eine Mauer aus schwarzem Wurzelwerk bilden, undurchdringlich, verkrüppelt, bei Mondlicht eigentümlich gnom-ähnlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein breiter Aufgang führt zum Haus, eine Freitreppe, dann ein grosses Tor. Hoch türmt es sich. Die Tür ist unversperrt oder der Schlüssel steckt im Blumentopf in der trockenen Erde. Man weiss es instinktiv, greift automatisch danach und zieht ihn an seinem reichverzierten Griff aus der Erde. Ein grosser Schlüssel, schwarz, aus Eisen wie das Tor. Die Fensterscheiben sind grau und stumpf, als wären sie von innen beschlagen oder mit oxydiertem Metall beschichtet, das Licht dringt gefiltert ein, auch das Mondlicht erhält so eine eigene Qualität, es gleicht  grauem Regen.&lt;br /&gt;Es regnet oft. Dann spriessen die mondsüchtigen, bleichen Triebe unter den Fenstern und ums Haus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort im Mondlicht zu sitzen ist traurig und melancholisch, alles ist zu grau geworden. Man wartet. Während alle Erinnerungen verblassen, alle Farben langsam schwinden, der Geist sich leert. Im grauen Regen, im Zwielicht, man sitzt am Fenster, nicht mehr wartend, man wüsste nicht, worauf. Vielleicht wird man sich dann erheben und den Korridor entlanggehen, der zum Zentrum des Hauses führt. Während das Haus und der seltsame Garten sich selbst auflösen, die Wände verblassen und durchscheinend werden...der Korridor, durch den man vor kurzem noch gegangen ist, verschwindet wie ein verblassender Traum 5 Minuten nach dem Aufwachen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-4402510527511837087?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/4402510527511837087/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=4402510527511837087' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4402510527511837087'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4402510527511837087'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/12/grauschleier.html' title='Grauschleier'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-8442737505405638644</id><published>2011-12-10T01:01:00.000+01:00</published><updated>2011-12-11T16:37:55.521+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='quotes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ghosttowns and playgrounds'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;"&lt;/span&gt;To be here is to enter a world that  slips in and out of time, a world of decay and transcendant beauty.  Structures set on an ancient grid lie derelict, dreaming in the  subtropical heat. The brilliant light of mid-day reveals brick and  stucco drenched in muggy pinks and brilliant scarlet, facades broken  only by shuttered casements and the cast-iron grillwork of haunted  balconies. These are not idealized structures. Their beauty is of  another sort, composed of cracks, stains, and layers of peeling paint,  an aesthetics of erosion and neglect."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Dirk Hine über New Orleans&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-8442737505405638644?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/8442737505405638644/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=8442737505405638644' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8442737505405638644'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8442737505405638644'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/12/to-be-here-is-to-enter-world-that-slips.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-2273539942446663847</id><published>2011-12-01T14:00:00.006+01:00</published><updated>2011-12-10T01:08:11.929+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dark city'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ghosttowns and playgrounds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die untröstlichen dinge'/><title type='text'>ihr bruder war ein kaufmann</title><content type='html'>der lampion war immer sein liebstes gewesen, wie ein zweiter mond, hatte er gesagt und sich denselben gekauft,&lt;br /&gt;obwohl es ihn mühe gekostet hatte, den händler ausfindig zu machen,&lt;br /&gt;der inzwischen schon einige male umgezogen war, umziehen hatte müssen,  sein geschäft, das sich immer im souterrain alter häuser befunden hatte,  war jedes mal von den wassermassen des monsun geflutet worden&lt;br /&gt;was man den alten möbeln ansah, die einst farbenfrohe malerei war inzwischen verblasst, die einstige pracht vergangen&lt;br /&gt;und doch schleppte er die möbel immer mit, erbstücke, sagte er, seit hunderten von jahren in seiner familie befindlich,&lt;br /&gt;er sagte, er würde sie auf seinem rücken tragen, doch man sollte alten männern nicht alles glauben,&lt;br /&gt;vor allen denjenigen nicht, die einst zur see gefahren sind&lt;br /&gt;ganz oben auf dem hölzernen schrank sass ein gemalter blauer schmetterling, den das hochwasser nicht erreicht hatte&lt;br /&gt;über dem schmetterling hing ein grosser weisser lampion, der bei jedem  luftzug in der luft zu tanzen schien und der schmetterling schlug mit  seinen flügeln, wenn keiner hinsah&lt;br /&gt;der blaue schmetterling hatte seinen zwilling im hügelland von china  zurückgelassen, manche reisende stellten fest, dass die hügel des landes  den toskanischen hügeln ähnelten, obwohl sie nicht so grün waren, das  wilde grün war eindeutig chinesischer, das patinierte grün hingegen  toskanischer herkunft&lt;br /&gt;auf einem geschnitzten kasten, der die aussteuer eines chinesischen  mädchen enthalten hatte, sass der zwillingsschmetterling mit den blauen  flügeln und er sass meist reglos&lt;br /&gt;das mädchen war zur alten frau geworden  und der aussteuerschrank verschlossen und nie wieder geöffnet worden, nachdem ihr verlobter zur see gefahren und nie wiedergekehrt war&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ihr bruder war ein kaufmann, der nichts fürchtete ausser den langen  regentagen des monsun, erzählte sie immer wieder, dabei hätte er schon  längst nach hause kommen können, doch wilde seelen hält nichts daheim,  schon gar nicht, wenn es die seelen von menschen sind, die tiermasken  tragen&lt;br /&gt;manchmal trägt sie eine schmetterlingsmaske oder einen vogelkopf, ihr bruder hingegen trägt das gesicht einer katze&lt;br /&gt;er ist über achzig erzählt sie und sein geschäft geht gut, er trinkt jeden tag kräuterlikör und kaut ginseng&lt;br /&gt;er ist unsterblich sagt sie und der blaue schmetterling lässt die flügel vibrieren bis sie weint&lt;br /&gt;glaubst du, fragt sie den schatten hinter ihrem bett, der vom mondlicht des weissen lampions nur sachte berührt wird,&lt;br /&gt;ja, glaubst du, dass er recht hatte und wir unrecht&lt;br /&gt;glaubst du, dass er im recht war&lt;br /&gt;der schatten fliegt davon, über die täler und das schwarzgrün der  nächtlichen wiesen und wälder, während sie ihm mit einem  blütenbestickten taschentuch nachwinkt&lt;br /&gt;das taschentuch mit den rosaroten blüten wurde einst von einem blinden  mädchen bestickt, ein mädchen mit händen, so zart wie die hände eines  kleinen kindes&lt;br /&gt;die hände waren weiss wie milch und manchmal perlte ein  winziger blutstropfen auf einer fingerspitze&lt;br /&gt;manchmal landete der blutstropfen auf dem seidenweiss des stoffes, doch  meistens schleckte sie ihn auf, mit ihrer rosigen langen zunge, die wie  die zunge einer katze war&lt;br /&gt;ich kann bei dunkelheit arbeiten, sagte sie, doch leider kann ich den weissen lampion nicht sehen, von dem ihr immer sprecht,&lt;br /&gt;der, dessen licht dem mondlicht ähnelt, das ich jedoch sehen kann&lt;br /&gt;es ist alles, was ich sehen kann, sagte sie&lt;br /&gt;es ist wie gefrorene milch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-2273539942446663847?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/2273539942446663847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=2273539942446663847' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2273539942446663847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2273539942446663847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/12/ihr-bruder-war-ein-kaufmann.html' title='ihr bruder war ein kaufmann'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-1226069376390621655</id><published>2011-11-27T00:40:00.000+01:00</published><updated>2011-12-11T16:38:38.202+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>Entheogen Meadow (Erik Satie - Gnossiennes)</title><content type='html'>&lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/LPhiwLjBF-0" allowfullscreen="" frameborder="0" height="300" width="350"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gefunden in momo lunas wunderschönem blog&lt;br /&gt;&lt;a href="http://momolunasignals.blogspot.com/"&gt;http://momolunasignals.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-1226069376390621655?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/1226069376390621655/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=1226069376390621655' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1226069376390621655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1226069376390621655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/11/entheogen-meadow-erik-satie-gnossiennes.html' title='Entheogen Meadow (Erik Satie - Gnossiennes)'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/LPhiwLjBF-0/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-5509027056976911571</id><published>2011-10-08T14:25:00.001+02:00</published><updated>2011-10-08T14:28:01.795+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='am schneckengrund'/><title type='text'>die mondlampe</title><content type='html'>die tischlampe vor ihm sah aus wie ein irisierender mond. er konnte sich nicht vorstellen, wozu das verdammte ding gut war. es gab so gut wie kein licht ab, schien nur von innen heraus zu glühen. die funzel des todes, ging ihm durch den kopf und er schämte sich ein wenig wegen seiner kindischen art, die er nie abgelegt hatte, obwohl er es weiss der herr da oben versucht hatte. die funzel des todes schien eine art dekorationsgegenstand zu sein. dekorativ war sie allemal, aber eher für die schaubude eines illusionisten geeignet, für ein jahrmarktszelt..hier kam ihm die bärtige dame in den sinn, deren angeklebter vollbart bei dieser erbärmlichen beleuchtung noch so einigermassen als echt durchging, wenn man unbedarften geistes war und aus dörflichem umfeld stammte.&lt;br /&gt;er war weit davon entfernt. dinge, die anderen ein wohliges schauern oder sensationsgier entlockten, rangen ihm höchstens gelangweilten sarkasmus ab. doch das morbide ambiente hier war einigermassen sonderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er hatte den nachtzug nach paris genommen und befand sich nun im speisewagen, allein, nachdem ihm ein völlig lethargischer mensch ein glas rotwein eingeschenkt und ihn dann allein gelassen hatte. zumindest schien es so zu sein. der mann hatte sein völlig überhöhtes trinkgeld kommentarlos eingesteckt und war dann im hinteren, unbeleuchteten teil des speisewagens verschwunden. konnte gut sein, dass er noch anwesend war und ihn beobachtete, wie er im licht der sonderbaren mondkugel sass.&lt;br /&gt;er rückte näher zum fenster und versuchte die landschaft auszumachen, durch die sie gerade fuhren. dunkle wälder und einige lichter, die von dörfern stammen mussten. der umriss eines gewaltigen gebirges, darüber der volle mond, wie das spiegelbild der irisierenden lampe, die vor ihm auf dem tisch stand. es war kalt. so kalt, dass ihn fröstelte. nun fiel ihm auf, dass es nicht nur der anblick der eiskalten mondnacht war, die ihn frieren liess. auch hier im zugabteil war es empfindlich kalt geworden. man hatte anscheinend die heizung abgestellt und ihn hier allein gelassen.&lt;br /&gt;eigentlich hatte er nicht wirklich lust, sich auf die suche nach dem lethargischen menschen von vorhin zu machen, dessen anblick ihm ohnehin einigermassen zuwider gewesen war. ein mensch, der kaum einen verständlichen satz zu äussern wusste war nicht gerade das, was er als vertrauenserweckenden gesprächspartner bezeichnen würde. ausserdem hatte der kerl gewirkt, als könnte er nicht bis drei zählen. und er hatte komisch gerochen. ein ungepflegter mensch, wahrscheinlich aus einem dorf aus der umgebung stammend, ungebildet und geistig nicht gerade rege. er hasste menschen wie diesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das ganze szenario war gelinde gesagt unverschämt. surreal. grotesk. man liess ihn in der kälte hocken und dafür sollte er auch noch bezahlen. nicht mit ihm. er nahm sich vor, sich den schlafwandler zu kaufen und ihn zur rede zu stellen, egal, ob der ihn nun verstehen würde oder nicht. schlimmer als jetzt konnte es ohnehin nicht mehr werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als er aufstand und in den gang hinaustrat, erfasste ihn plötzlich eine welle der angst.&lt;br /&gt;er hatte geräusche gehört, vom hinteren teil des speisewagens, der unbeleuchtet war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vielleicht wäre es besser gewesen, sich einfach wieder hinzusetzen, die kälte zu ertragen und in die nacht hinauszusehen.&lt;br /&gt;oder so schnell wie es ging sein abteil aufzusuchen, wo es sicher wärmer war als hier, die türe zu verschliessen und sich schlafen zu legen. am nächsten tag wäre er in paris angekommen, er wäre ausgestiegen und hätte im licht des frühen tages die nacht, die hinter ihm lag, schnell vergessen.&lt;br /&gt;alles wäre besser gewesen, als den urheber der geräusche zu suchen. alles wäre besser gewesen als dieser anblick ganz hinten im abteil.&lt;br /&gt;der kopf, der sich hob, augen, die ihn lethargisch anstarrten und ein blutiges loch, wo der mund sein sollte.&lt;br /&gt;kauen und schmatzen in der dunkelheit.&lt;br /&gt;hinter ihm nur das erbärmliche licht der gefälschten mondkugel, das langsam immer weniger wurde und schliesslich ganz ausging.&lt;br /&gt;er stand da, und starrte, und begann zu lachen. er lachte, bis ihm die tränen kamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als er am nächsten tag in paris abgeholt wurde, lächelte er nur noch. er bedankte sich freundlich bei den männern, die ihm in den mantel halfen, blieb noch eine weile sinnend vor dem tisch stehen und betrachtete die runde lampe, die einem vollmond ähnlich sah, und lächelte. ein völlig übermüdet wirkender mensch mit dunklen augenringen, wahrscheinlich der speisewagenschaffner, öffnete ihnen die tür und liess sie aussteigen. der arme mann hatte wahrscheinlich die ganze nacht kein auge zugemacht.&lt;br /&gt;kein wunder bei dem verrückten im abteil.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-5509027056976911571?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/5509027056976911571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=5509027056976911571' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5509027056976911571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5509027056976911571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/10/die-mondlampe.html' title='die mondlampe'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-271421849518323616</id><published>2011-09-25T09:48:00.001+02:00</published><updated>2011-09-25T09:50:42.722+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='quotes'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span class="quote"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"&lt;/span&gt;The sea’s only gifts are harsh blows, and  occasionally the chance to feel strong. Now I don’t know much about the  sea, but I do know that that’s the way it is here. And I also know how  important it is in life not necessarily to be strong but to feel strong.  To measure yourself at least once. To find yourself at least once in  the most ancient of human conditions. Facing the blind death stone  alone, with nothing to help you but your hands and your own head.&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;                                                                               Christopher McCandless: Into the Wild&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-271421849518323616?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/271421849518323616/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=271421849518323616' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/271421849518323616'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/271421849518323616'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/09/seas-only-gifts-are-harsh-blows-and.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-4804414237337624483</id><published>2011-08-17T08:47:00.007+02:00</published><updated>2011-12-16T22:24:30.865+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='am ozean'/><title type='text'>strawberry shortcake</title><content type='html'>Sie war  endlich am Meer, sah endloses Grün, weisse Gischt, darüber den blauen  Himmel und irgendwie war sie fast zu glücklich für einen allein.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ja&lt;/span&gt;, sagte sie. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ja.Ja.Ja.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Es klang so komisch, dass sie lachen musste. Und immer, wenn sie lachen  musste, bekam sie Hunger. Ein kleiner Stand mit rotweiss gestreiftem  Sonnenschirm befand sich direkt gegenüber der Mole, über die sie gerade  gekommen war. Sie bestellte einen Erdbeerpie, den echten Strawberry  Shortcake, zum Mitnehmen, und ass ihn, während sie am Strand  entlangschlenderte. Der Junge vom Stand sah ihr nach und lächelte. Eine  echte Meerjungfrau, sie braucht kein Kostüm, keinen falschen  Fischschwanz, keine Glitzerketten, nichts. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die ist echt&lt;/span&gt;, dachte er.  Keine Frage. Schon wie sie ging und immer ein bisschen zu nah am Wasser,  als würde sie die See magnetisch anziehen. Anscheinend war ihr egal,  dass ihre Schuhe dabei nass wurden. Sie hatte diese ungezwungene Art,  die er bei Frauen so mochte, sie war selbstsicher, aber nicht auf diese  aggressive Art, die moderne Frauen heute zur Schau stellen, wohl nur, um  ihre Unsicherheit zu überspielen. Er dachte daran, wie ein Date mit ihr  sein mochte. Und sah ihr lange nach, bis eine ungeduldige Kinderstimme  ihn aus seinen Träumen riss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine kleine aufgetakelte Meerjungfrau, schon für die Mermaid-Parade  aufgestylt, mit ihrer stolzen Mom im Schlepptau, die den Fotoapparat  gezückt hatte, um jeden Schritt der Kleinen fürs Familienalbum  festzuhalten. Natürlich musste er ebenfalls mit aufs Bild. Sein Lächeln  fiel etwas dünn aus, aber er bemühte sich redlich, obwohl es ihm schwer  fiel. Am liebsten hätte er den Stand im Stich gelassen und wäre der Frau  von vorhin nachgelaufen, hätte irgendwo Blumen gekauft und wäre dann  vor ihr gestanden, wie ein Schulkind, ausser Atem und verlegen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wollen  Sie mich heiraten?&lt;/span&gt; Er grinste. Sie würde wohl umkippen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich habe Sie  vorhin zum ersten Mal in meinem Leben gesehen, und wollen Sie mich  heiraten und mit mir viele kleine Meerjungfrauenkinder haben?&lt;/span&gt; Seltsam,  aber es kam ihm plötzlich völlig normal vor, so zu handeln. Konnte gut  sein, dass ihm der Wahnsinn, der hier ringsumher herrschte, langsam zu  Kopfe stieg. Eine neue Fähre legte an und entliess eine Woge von Tüll,  Satin und Bikinitops auf den Strand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mole war ein glitzernder Catwalk geworden, auf dem urbane  Meerjungfrauen flanierten. Glitzerstaub flirrte in der Luft wie eine  besonders schöne und tödliche Sorte von Feinstaub oder Smog. Er wischte  sich über die Augen. Der Anblick war surreal. Barbiepuppen mit langem  blondem Kunsthaar, viel nacktes gebräuntes Fleisch, einiges eindeutig  falsch, Transvestiten, Models und Missen, Beachschönheiten mit perfekten  Figuren.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Aber keine Meerjungfrauen&lt;/span&gt;, dachte er und wunderte sich über sich selbst.  Keine einzige echte Meerjungfrau. Bis auf die eine, die er heiraten  wollte. Er fragte sich, ob die Ehe mit einer Meerjungfrau komplizierter  sei als eine normale Ehe mit einer normalen Menschenfrau. Und wie die  Kinder aussehen würden. Hübscher als Menschenkinder. Natürlich. Er  lächelte einer Barbiepuppe in Babyblau und Silber unbewusst ins Gesicht  und zuckte zusammen, als sie sein Lächeln strahlend erwiderte und  Anstalten machte, näherzukommen. Sie würde sowieso nur eins dieser  Lightprodukte bestellen, das ekelerregende Diät-Erdbeereis, das momentan  so beliebt war. Sie war wie alle hier, vorhersehbar, geistlos und  unsagbar langweilig. Als sie an den Stand kam, bediente sie sein Kollege  und er war dankbar dafür. Er täuschte vor, sie zu spät gesehen zu haben  und zuckte lächelnd mit den Schultern, als sie wieder ging und ihm  einen bedauernden Seitenblick zuwarf, dann war sie schon in der Menge  verschwunden, was er garantiert nicht bedauerte. Er sah sie 10 Minuten  später auf der Mole für Fotografen posieren wie ein Model. Es sah  unsagbar bizarr aus, was sie da betrieb, denn sie hatte ihren  Fischschwanz angelegt und hoppelte linkisch die Planken entlang wie ein  gehbehindertes Kaninchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein leichter  Wind kam auf und brachte Salz und eine Spur Sand, wahrscheinlich  tödlichen Glitzersand vom Meerjungfrauengestade, der ihn für immer  blenden würde, wenn er ihn in die Augen bekäme. Es kam natürlich genau  so, wie er es vorhergesehen hatte, eine gehörige Portion salziger Sand  zusammen mit dem hell gleissenden Licht drang mitten in seine Augen, und  in der Woge von Licht und Wind, der vom Meer kam, stand sie plötzlich  vor ihm am Stand und lächelte ihn an. Vielleicht hoffte er ja nur, dass  sie es tat, sie schien jedenfalls zu lächeln. Im Moment konnte er  eigentlich nur erkennen, dass es eindeutig sie war, er kannte ihre  Umrisse, er hatte ihr ja lang genug nachgesehen. Ihr Abbild geisterte  noch immer auf seiner Netzhaut herum, als wäre er ein Spiegel, in den  sie geblickt hatte. Er kam sich sagenhaft dämlich vor. Stand vor ihr und  wischte sich Sand und Tränen aus seinen Augen, die sicher verquollen  waren, als hätte er Heuschnupfen.&lt;br /&gt;Es war nicht zu fassen. Das Szenario, das er sich vorhin noch  vorgestellt hatte, war plötzlich weit weg. Er, der Kavalier, der ihr wie  in einem Kitschfilm Blumen überreichte und sie, wie sie erstaunt und  ein wenig scheu nach den Blumen griff und dabei seine Hände berührte.  Eine langfingrige Hand, die ein Papiertaschentuch hielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sah staunend auf diese zarten Finger. Sogar ihre Finger hatten etwas  meerjungfrauenhaftes, sie waren schmal und elegant, sie trug einen  goldenen Ring mit einem kleinen Seestern aus Türkis, der sich mit ihrer  warmen leuchtenden Haut in wunderbarer Harmonie verband. Ihr Handgelenk  schmückte ein schmaler Goldreifen. Natürlich hatte sie keine  Schwimmhäute zwischen den Fingern. Vielleicht wuchsen sie ihr erst im  Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die bewundernswerte Hand wedelte nun nachdrücklich mit dem Taschentuch  vor seinem Gesicht. Sah fast so aus, als würde jemand die weisse Fahne  hissen, um zu signalisieren, dass er in Frieden gekommen war. Es war  süss, wie sie vor seinem Gesicht herumwedelte. Vielleicht war er auch  über und über mit Sand bedeckt, wer weiss. Er stellte sich vor, wie er  als kleines Häufchen Sand hinter der Kuchenvitrine stand, und wie sie  ihn gesehen hatte, die menschliche Sanddüne, und schon aus Mitleid  herangekommen war, um ihm wieder seine menschliche Forum zurückzugeben.  Sie war nicht sandig, natürlich nicht. Sie sah frisch aus wie gerade aus  dem Wasser gehüpft.&lt;br /&gt;Er nahm das Tuch an, murmelte verlegen seinen Dank und wischte sich den Sand aus den Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als er sie klar sehen konnte, war sein erster Gedanke: &lt;i&gt;Sie ist zu schön für mich&lt;/i&gt;  . Die Schneekönigin entführt den kleinen Kai, nur dass diese hier nicht  mit Eis und Schnee und Rentieren und einem Schlitten ankommt, sondern  mit grünen Meereswogen, gleissendem Licht und Seepferdchen, die ihren  Wagen ziehen. Meerschaum. Blinkende Wellen. Er sah sie an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Mund lächelte immer, er war an den Mundwinkeln hochgezogen, wie bei  einem Delphin. Irgendetwas an ihr war anders als vorhin, als er sie zum  ersten Mal gesehen hatte, doch genau konnte er es nicht sagen, es war  eine subtile Veränderung, sicher nichts äusserliches.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Mädchen leuchtete von innen, als hätte sie Licht getrunken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;fortsetzung folgt...eines schönen tages&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-4804414237337624483?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/4804414237337624483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=4804414237337624483' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4804414237337624483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4804414237337624483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/08/sie-war-endlich-am-meer-sah-endloses.html' title='strawberry shortcake'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-9169684965597306015</id><published>2011-08-10T11:40:00.001+02:00</published><updated>2011-08-10T12:02:29.575+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-tw8W1Z_5OrY/TkJSKiYnUFI/AAAAAAAADa0/TZoSD6GWDlU/s1600/pilicek_shadow.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 350px; height: 354px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-tw8W1Z_5OrY/TkJSKiYnUFI/AAAAAAAADa0/TZoSD6GWDlU/s400/pilicek_shadow.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5639160024403497042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jindrich Pilecek - Shadow&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-9169684965597306015?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/9169684965597306015/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=9169684965597306015' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/9169684965597306015'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/9169684965597306015'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/08/blog-post.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-tw8W1Z_5OrY/TkJSKiYnUFI/AAAAAAAADa0/TZoSD6GWDlU/s72-c/pilicek_shadow.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-5073985012812228990</id><published>2011-08-10T10:21:00.004+02:00</published><updated>2011-08-10T12:34:38.682+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dark city'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das geheimnis der sterne'/><title type='text'></title><content type='html'>es gibt menschen, an denen du einfach vorübergehst&lt;br /&gt;vielleicht weil es menschen ohne geheimnisse sind&lt;br /&gt;oder weil ihr licht nicht ausreicht, um dich zu fesseln&lt;br /&gt;manchmal bleibt eine nächtliche strasse einfach das,&lt;br /&gt;was sie dem schein nach ist: eine nächtliche strasse&lt;br /&gt;und kein zauberbild, das dich wie ein mondstrahl aus finsterem himmel blendet--&lt;br /&gt;dann schmerzen die nächte und die strasse wirkt endlos lang&lt;br /&gt;schatten treiben an dir vorüber, du bemerkst sie nicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nur einer von ihnen, den zauberern, verwandelt eine regennacht in ein flirrendes lichtermeer&lt;br /&gt;eine neondunkle bar wird zum ort geheimer treffen&lt;br /&gt;eine graffittibesprühte wand zum wegweiser, zur schatzkarte, die dir deine träume wiederbringt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;lächelt der mensch, der am hellerleuchteten fenster steht, nicht gerade zu dir herunter?&lt;br /&gt;murmelt dir zu, dass gerade du in diesem einzigen moment dieser nacht&lt;br /&gt;für ihn der stern bist,&lt;br /&gt;der stern, auf den er immer gewartet hat&lt;br /&gt;sein leben lang&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-5073985012812228990?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/5073985012812228990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=5073985012812228990' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5073985012812228990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5073985012812228990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/08/es-gibt-menschen-denen-du-einfach.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' 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hingesonnen. gar nicht ihre art. bei  süssigkeiten konnte gerade sie sich nicht lang zurückhalten, aber sie  war dagesessen, hatte ihr spiegelbild in der scheibe betrachtet, und sie  hatte überlegt. lange überlegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sie hatte ihn danach merkwürdig  angesehen. ein anflug von melancholie lag auf ihrer stirn, und sie hatte  traurige augen, die im licht der kerzen sehr dunkel waren. man konnte  das bernstein in ihren augen gar nicht mehr sehen, so dunkel waren sie  plötzlich geworden. er verstand die frage wohl, aber nicht den grund für  ihre plötzlich auftretende traurigkeit. der abend war vergnügt gewesen,  sie hatten viel gelacht und bestens gegessen, als warum sollte sich  ganz plötzlich ihre stimmung ändern? mit einem schlag. als würde eine  kalte, traurige welle über sie hereinbrechen, sie überschütten mit  grünem kristall.&lt;br /&gt;wie kam er auf diesen ausdruck? grüner kristall.&lt;br /&gt;kalter  grüner kristall mit winzigen luftbläscheneinschlüssen, wie glas,  dickes, schweres grünes glas, etwas, das den blick bannt. etwas  faszinierend schönes. altes. uraltes.&lt;br /&gt;"wer kennt den anderen schon  wirklich", hatte er gedacht und eine leichte gänsehaut hatte sich auf  seinen unterarmen gebildet. man lebt mit einem menschen jahrelang  zusammen, aber dass man ihn dann kennen würde, kann man nicht wirklich  behaupten.&lt;br /&gt;er versuchte, auf ihre frage, die neue stimmung  einzugehen, er dachte an den ozean und dass er ihm viel bedeuten würde,  ja, aber nicht so viel wie ihr, das konnte er schon jetzt sehen. dass  sie mit seiner antwort nicht wirklich zufrieden sein würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als  er von seiner kindheit erzählte, dass er mit senen grosseltern immer am  meer urlaub gemacht hatte, als die familie noch grösser war - er hatte  tatsächlich gesagt, als wir noch alle beisammen waren, neigte sie den  kopf, so leicht, beinahe unsichtbar, als würde eine königin einem von  ihren untertanen zuhören und ihn auch verstehen, obwohl er ihr  hemmungslos unterlegen war, aber sie nahm seine worte entgegen.  lächelte. das traurigste lächeln der welt, dachte er, als wäre jemand  gestorben und man würde sich an ihn erinnern, bei gesprächen und einem  glas wein, als gelte es, einem geliebten verstorbenen seine aufwartung  zu machen, ihn noch einmal zu fühlen, seinen geist, seine aura, bevor  man ihn wieder gehen liess, bis zum nächsten mal.&lt;br /&gt;die gänsehaut hatte sich inzwischen schon auf seinem rücken breitgemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die  leute im lokal hatten begonnen, sie anzustarren. auf eine merkwürdige  art und weise. seine frau war sehr attraktiv und leute starrten immer,  aber dieses mal...es war berührend und beängstigend zugleich. sie  starrten, als würden sie etwas sehen, was sie nicht ertragen konnten.  fassungslos. die frau am nachbartisch hielt ihr weinglas in der hand, in  der bewegung zum mund festgefroren. das glas kippte leicht und einige  tropfen rotwein landeten auf der weissen tischdecke, was sie jedoch  nicht bemerkte. normalerweise amüsierte er sich prächtig, wenn anderen  frauen seine frau anstarrten und irgendwie genau studierten, wie es eben  nur frauen untereinander machten, aber diesmal war ihm nicht zum lachen  zumute. eher im gegenteil. mit einem mal verstand er, dass er sie nie  wirklich für sich gehabt hatte. dass sie frei war, niemandes frau, ohne  bindung, ohne bezug zu seiner welt, er verstand, dass sie fremd war, wie  ein alien, nicht unter ihresgleichen. etwas unsagbar kaltes ging von  ihr aus, nicht die kälte eines leichnams, sondern kälter. von natur aus  eiskalt. kalt wie ein fisch.&lt;br /&gt;sie redete mit ihm und er verstand kein  wort. sie war zu wundervoll, als sie so dasass, ihr das blonde weiche  haar wie ein vorhang übers gesicht fiel, als sie sich vorbeugte, wie sie  lächelte und wie ihre augen dabei traurig blieben. er glaubte nicht  daran. wollte nicht daran glauben. er war kein kleines kind mehr. er  konnte den gedanken nicht mal richtig zu ende denken, weil er sich vor  sich selbst geschämt hätte, dass die frau, die er liebte, in dieser  nacht zu einem wesen mutiert war, das es nur in mythen und legenden gab.  wenn er ehrlich war, hatte es diese phasen schon einige male gegeben,  nur nie so offen, nie so traurig und eindeutig. es war eine dieser  nächte, in der sie stiller wurde, mehr für sich blieb, in der sie endlos  draussen im garten war oder im mondlicht vor dem haus sass, träumend.  verloren. ja, sie war völlig verloren. und sie war so schön, dass sie  sie in stücke gerissen hätten, nur um sie zu besitzen. einen teil von  ihr, und ihn am herzen zu tragen, als glücksbringer, als liebespfand,  als kleine, traurige reliquie. einer meerjungfrau. einer magischen  kreatur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er wusste, dass ihre augen wie grüner kristall  leuchteten. er hatte es schon gesehen, aber er wollte es nicht sehen,  nicht verstehen. nie und nimmer. dass sie teil einer alten welt war und  er nicht. dass sie heimweh verspürte, die er, obwohl er sie so  schrecklich liebte, nie fortnehmen konnte, egal, was er tat. es würde  immer zu wenig sein. er betrachtete seine traurige frau lange, griff  über den tisch und nahm ihre kalte hand in seine. sie sah auf und da war  es wieder, das funkeln, das grün, wie die wilde grüne see.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"was mir das meer bedeutet", sagte er schliesslich, und sie sah ihn stumm an. "es ist mein leben."&lt;br /&gt;sie  drückte seine hand, setzte zum reden an und brachte kein wort heraus.  so sassen sie da, im zentrum der aufmerksamkeit und waren trotzdem wie  auf einer insel, zu zweit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er wusste nur, dass er sie liebte. es war alles, was er ihr geben konnte.&lt;br /&gt;vielleicht war es ja doch genug.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-7187725630506581655?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/7187725630506581655/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=7187725630506581655' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/7187725630506581655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/7187725630506581655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/05/gruner-kristall_30.html' title='grüner kristall'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-1489789488325583692</id><published>2011-05-30T12:54:00.000+02:00</published><updated>2011-05-30T13:00:24.333+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>Anouar Brahem - Vague (e la nave va)</title><content type='html'>&lt;object height="300" width="350"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VWuOh7a6ANQ?fs=1&amp;amp;hl=en_GB"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/VWuOh7a6ANQ?fs=1&amp;amp;hl=en_GB" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="300" width="350"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-1489789488325583692?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/1489789488325583692/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=1489789488325583692' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1489789488325583692'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1489789488325583692'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/05/anouar-brahem-vague-e-la-nave-va.html' title='Anouar Brahem - Vague (e la nave va)'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-2082777460118514558</id><published>2011-05-30T12:52:00.000+02:00</published><updated>2011-05-30T13:00:24.334+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>Anouar Brahem - The astounding eyes of Rita / أنــور ابـراهــيــم</title><content type='html'>&lt;object height="300" width="350"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AD1rouZMRaY?fs=1&amp;amp;hl=en_GB"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/AD1rouZMRaY?fs=1&amp;amp;hl=en_GB" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="300" width="350"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-2082777460118514558?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/2082777460118514558/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=2082777460118514558' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2082777460118514558'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2082777460118514558'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/05/anouar-brahem-astounding-eyes-of-rita.html' title='Anouar Brahem - The astounding eyes of Rita / أنــور ابـراهــيــم'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-6123825811179549225</id><published>2011-05-14T01:47:00.000+02:00</published><updated>2011-05-14T01:51:42.088+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dark city'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ghosttowns and playgrounds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das geheimnis der sterne'/><title type='text'>das gift der uralten sterne</title><content type='html'>ich sitze in einem wunderschönen schrein und sammle gegenstände, die ich  mit weissen handschuhen anfasse, zu kostbar sind sie, zu gefährlich  wäre es, sie mit blossen händen zu berühren, für sie, für mich. ihr gift  ist köstlich, bezaubernd, ihre scharfen kanten und zersplitterten  oberflächen reissen schnitte in die oberfläche meiner handschuhe, doch  sie ritzen meine haut nicht. noch nicht. ich berühre sie vorsichtig,  taste mich an sie heran. wie gern würde ich sie mit blossen händen  berühren. wie gern würde ich erfahren, wie es ist, an diesem gift, das  das köstlichste auf erden ist, zu sterben. ich weiss, dass man solches  gift nur in entlegenen gebieten der welt finden kann, eventuell noch im  tropischen regenwald. woher das gift wirklich stammt, wissen einige,  doch sie werden nichts darüber sagen. ich denke an eine glitzernde  galaxie, an sterne, die ihr licht ins all versprühen wie regen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;geblendet  taumle ich zum fenster, reisse es auf, atme die nachtluft ein. der  himmel, denke ich noch, der himmel hat heute eine seltsame farbe. wie  kann dieses dunkle violett entstehen? das violett einer orchidee. die  schläfer, die den odem einatmen, sprechen im schlaf. wenn ihr ihnen  zuhört, werdet ihr dinge erfahren, die ihr immer wissen wolltet. doch  das gemurmel der schläfer verhallt still im dunklen abgrund der nacht,  wird wieder eingeatmet, wie ein sich immer wiederholendes gedicht, das  jeder kennt, aber niemand aussprechen kann. worte, die uns im traum  streifen, die beim erwachen vergessen sind. das süsseste gift, und so  unendlich schmerzhaft. lasst uns die träumer belauschen. lasst uns in  ihre träume steigen, angeseilt, mit grubenlampen und einem kompass, der  in richtung mond zeigt. sammeln wir wieder die träume ein, die sie  ausatmen. ich fühle mich wie ein toter heute nacht, der himmel ist  dunkelviolett und giftig, und in meiner totensprache flüstere ich heute  nacht in die seelen der träumer. ein spitzenvorhang weht im wind aus  einem fenster, ich betrachte ihn und beginne, zu weinen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-6123825811179549225?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/6123825811179549225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=6123825811179549225' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6123825811179549225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6123825811179549225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/05/das-gift-der-uralten-sterne.html' title='das gift der uralten sterne'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-5682428024367432575</id><published>2011-05-09T13:16:00.002+02:00</published><updated>2011-05-14T01:50:23.892+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='quotes'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;"&lt;/span&gt;Life will break you. Nobody can protect you from that, and living alone won’t either, for solitude will also break you with its yearning. You have to love. You have to feel. It is the reason you are here on earth. You are here to risk your heart. You are here to be swallowed up. And when it happens that you are broken, or betrayed, or left, or hurt, or death brushes near, let yourself sit by an apple tree and listen to the apples falling all around you in heaps, wasting their sweetness. Tell yourself you tasted as many as you could.&lt;span style="font-size:100%;"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Louise Erdrich (The Painted Drum)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-5682428024367432575?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/5682428024367432575/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=5682428024367432575' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5682428024367432575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5682428024367432575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/05/life-will-break-you.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-8059330794581452002</id><published>2011-05-04T16:54:00.003+02:00</published><updated>2011-05-04T17:05:02.921+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='im zug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>der engel des anbrechenden tages</title><content type='html'>in einem abteil weiter vorn im zug. die vorhänge an der tür sind halb zugezogen, sie flattern im luftzug, das fenster steht offen. jemand liegt auf der bank und sieht hinaus. ein mädchen, ganz allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sie trägt eine kurze hippiebluse mit rotem blütenmuster zu dunkelblauen jeans, die an ihren hüftknochen hängt, dunkelblau, retro, mit abgewetztem stoff, auf dem geschliffene bunte glasperlen funkeln wie kleine verirrte sterne, wunderschön wie alles, was sie trägt, zwischen sehr schäbig und sehr glamourös, nicht grad stylish, sondern mehr, niveauvoll auf eine art und weise, die man nicht auf den ersten blick erkennen würde, auf den zweiten blick umso mehr, aber dann kann man ohnehin nicht mehr wegsehen, von dieser erscheinung, die elfengleich oder wie einer dieser unfassbar schönen rockstars einfach nur enspannt auf der bank liegt und gleichzeitig so aussieht, als würde sie posieren. bei ihr sieht alles wie pose aus, alles was sie tut, und wenn sie nur beim bäcker baguettes kauft. wahrscheinlich, weil sie elegant ist, zart und mit langen gliedmassen, elegant von natur aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;an ihrem hals hängt ein lederband mit einem silbernen blüten-anhänger, der nach flohmarkt aussieht oder nach einem dieser wirklich guten juweliere, die schmuckstücke herstellen, die nach flohmarkt aussehen, und wieder muss man daran denken, wie es ist, einfach so am frühen sonntag morgen über den flohmarkt zu schlendern, mit wenig geld aber viel zeit, und dem tag beim erwachen zuzusehen, vielleicht danach eine tasse milchkaffee zu trinken, in einem winzigen kaffeehaus, in dem es nach frischen brötchen und kaffee duftet, nachher blumen für die wohnung zu kaufen, die man in den flohmarktvasen überall in den zimmern verteilt&lt;br /&gt;sie sieht nach allen diesen dingen aus, wie gemalt, ein bild aus angenehmen erinnerungen und frischen träumen, wie der tag, der gerade anbricht, kaleidoskopartig bunt, gemustert, durchbrochen von versprengtem sonnenlicht und &lt;br /&gt;verwirbeltem zigarettenrauch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ungewollt wie ein rockstar auszusehen und immer noch wie ein kind zu sein, das hat sie wohl gut drauf und es ist bei ihr echt und nicht gestellt, das sieht man an ihren augen, die wie die eines rehs sind, dunkelbraun und weit offen. klare augen. wie ein waldteich, bei dem man auf den grund sehen kann, ohne trübungen, als wäre alles ganz einfach, was es sicher nicht ist, und sie weiss das, aber es kümmert &lt;br /&gt;sie nicht. sie reist in ein unbekanntes land, das sie nicht fürchtet. vielleicht gäbe es einiges, was zu fürchten wäre, aber wie es eben so ist, es kümmert sie nicht. sie hat genügend kraft und innere ruhe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;diese reise anzutreten, das wünschte ich uns allen, eine reise in ein frisches grünes land, zusammen mit den engeln des anbrechenden tages. es liegt an uns, was wir daraus machen. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-8059330794581452002?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/8059330794581452002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=8059330794581452002' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8059330794581452002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8059330794581452002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/05/der-engel-des-anbrechenden-tages.html' title='der engel des anbrechenden tages'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-969099950092797606</id><published>2011-04-13T04:08:00.000+02:00</published><updated>2011-05-04T16:59:46.431+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>Lykke Li - I Follow Rivers (Director: Tarik Saleh)</title><content type='html'>&lt;iframe title="YouTube video player" src="http://www.youtube.com/embed/vZYbEL06lEU" allowfullscreen="" width="350" frameborder="0" height="300"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-969099950092797606?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/969099950092797606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=969099950092797606' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/969099950092797606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/969099950092797606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/04/lykke-li-i-follow-rivers-director-tarik.html' title='Lykke Li - I Follow Rivers (Director: Tarik Saleh)'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/vZYbEL06lEU/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-4006107464486990745</id><published>2011-04-08T02:00:00.001+02:00</published><updated>2011-05-04T17:00:15.521+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rebell'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-gJt_9Pd5QB8/TZ5QU8B2n6I/AAAAAAAADNM/WfQYilHispo/s1600/tumblr_lja9yhR3bu1qfc4xho1_500.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-gJt_9Pd5QB8/TZ5QU8B2n6I/AAAAAAAADNM/WfQYilHispo/s400/tumblr_lja9yhR3bu1qfc4xho1_500.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5592996107882241954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Attention to the disappearance of contemporary chinese artist ai  weiwei.  Last sunday, april 3rd, 2011, Ai Weiwei and his friend Wan  Tao were  stopped and detained by police authorities, from boarding a  flight from  beijing airport. they were then escorted away.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Since  then, there  has been no word as to their whereabouts until now. A  statement was  released this afternoon from a  state-run global times  newspaper  breaking china’s media silence on the situation, stating that  ai weiwei  has no respect for the laws of his country, and that he is  on the verge  of pushing the limits of legal tolerance. for this, Ai  Weiwei’s  behaviour will be evaluated and he will pay a price for his  actions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The  artist is best known for his political activism  revolving around the  earthquake that hit china’s sichuan province in  2008. Since then he has  faced physical abuse from authorities, his new  studio was recently  demolished and his name and work&lt;br /&gt;has been censored throughout china among other events and incidents.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;You may read more about the detainment of ai weiwei by jerome cohen &lt;a target="_blank" href="http://www.usasialaw.org/?p=5342"&gt;here&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ai Weiwei’s work ‘&lt;a target="_blank" href="http://www.designboom.com/weblog/cat/10/view/11836/ai-weiwei-sunflower-seeds-at-the-tate-modern.html"&gt;sunflower seeds&lt;/a&gt;’ is currently on show at the tate modern in london. In may his ‘&lt;a target="_blank" href="http://www.designboom.com/weblog/cat/10/view/13706/ai-weiwei-circle-of-animals-zodiac-heads-world-tour.html"&gt;cirlce of animals / zodiac heads&lt;/a&gt;’ world tour will begin in the grand army play near central park in new york.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(via &lt;a href="http://contemporary-art-blog.tumblr.com/post/4415129938"&gt;contemporary-art-blog&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://contemporary-art-blog.tumblr.com/post/4415129938"&gt;http://contemporary-art-blog.tumblr.com/post/4415129938&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-4006107464486990745?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/4006107464486990745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=4006107464486990745' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4006107464486990745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4006107464486990745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/04/attention-to-disappearance-of.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' 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type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/4517903676066495400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=4517903676066495400' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4517903676066495400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4517903676066495400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/03/library-tapes-and-rain-did-fall.html' title='Library Tapes - And The Rain Did Fall'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/uBwXDggWQfs/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-5497868693476198063</id><published>2011-02-08T14:58:00.004+01:00</published><updated>2011-08-10T10:28:25.734+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>lost souls café</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TVFMq1Oc9hI/AAAAAAAADII/6FQUqtZGnfQ/s1600/lostsouls.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5571318512759928338" style="width: 400px; height: 300px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TVFMq1Oc9hI/AAAAAAAADII/6FQUqtZGnfQ/s400/lostsouls.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://www.lostsouls.com/gallery/in-the-beginning/3537341"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;Lost Souls Gallery&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TVFN6cOkUaI/AAAAAAAADIQ/cF4-5tllXes/s1600/lostsouls21.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TVFN6cOkUaI/AAAAAAAADIQ/cF4-5tllXes/s400/lostsouls21.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5571319880439058850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://laist.com/2006/07/30/downtown_diner_braves_the_lost_souls_cafe.php"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Downtown Diner Braves the Lost Souls Café&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.lostsouls.com/gallery/in-the-beginning/3537341"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;in order to be truly found, you must first be lost. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;this is where the search ends and the journey to find begins. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;what is to be found will be up to you.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-5497868693476198063?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/5497868693476198063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=5497868693476198063' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5497868693476198063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5497868693476198063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/02/lost-souls-cafe.html' title='lost souls café'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TVFMq1Oc9hI/AAAAAAAADII/6FQUqtZGnfQ/s72-c/lostsouls.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-5502449452114843713</id><published>2011-01-30T03:03:00.002+01:00</published><updated>2011-02-02T03:14:13.878+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='empty houses'/><title type='text'>endgültig sicher</title><content type='html'>er war frei. er konnte gehen, wohin er wollte.&lt;br /&gt;keiner würde ihn aufhalten und&lt;br /&gt;niemand würde unnötige fragen stellen.&lt;br /&gt;niemand würde ihm folgen und keiner kannte sein ziel.&lt;br /&gt;das ziel seiner wünsche, die träume, er selbst&lt;br /&gt;waren weit fort von hier&lt;br /&gt;sie warteten an einem anderen ort auf ihn&lt;br /&gt;er konnte sofort aufbrechen&lt;br /&gt;doch er baute sich ein haus&lt;br /&gt;mit blinden fenstern&lt;br /&gt;und nannte es sicherheit&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-5502449452114843713?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/5502449452114843713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=5502449452114843713' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5502449452114843713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5502449452114843713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/01/endgultig-sicher.html' title='endgültig sicher'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-1427624750565853972</id><published>2011-01-13T01:38:00.004+01:00</published><updated>2011-01-30T03:14:38.802+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die untröstlichen dinge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='empty houses'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TeCEoNtBIK0?fs=1&amp;amp;hl=en_GB"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/TeCEoNtBIK0?fs=1&amp;amp;hl=en_GB" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hopeless ghost&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-1427624750565853972?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/1427624750565853972/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=1427624750565853972' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1427624750565853972'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1427624750565853972'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2011/01/goodbye.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-4428003107234466632</id><published>2010-12-22T01:06:00.002+01:00</published><updated>2010-12-22T01:11:55.087+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='am ozean'/><title type='text'>winterfest</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;logbuch&lt;/span&gt; || if we should come to rest&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;||&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;we'll keep on dreaming || about journeys in clear waters and skies ||&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;call it fate&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die ersten schneeflocken waren gefallen, zwar war nichts liegengeblieben, aber der richtige schnee würde bald kommen, das war sicher. und dann die winterstürme, die die wellen zu bergen auftürmen würden, zu eisgrauen, kalten bergen. er liebte das meer, auch wenn es wild und bedrohlich aussah und er mochte auch den wintersturm und den graupeligen eisregen, der die haut wie mit tausend nadeln sticht. heute war ein klarer tag. man konnte in die weite sehen. endlos, wie in einen blauen spiegel, der am rand jedoch eine leichte aschgraue färbung angenommen hatte. funkelndes blau, an den rändern grau. lichtgrau, so typisch für diese gegend, ein phänomen für sich. auch darum liebte er diese gegend, wegen dem licht...wegen den lichtern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sein herz war heute weit wie der horizont. er freute sich auf das, was noch kommen würde, es würde viel sein, fast zu viel für einen wie ihn...der das alles nie im leben erwartet hatte. natürlich hatte er gehofft. dass die kleinen träume, die für ihn schon zuviel waren, wirklich werden würden, aber er war eigentlich immer davon überzeugt gewesen, dass man nicht zu viel träumen darf. damit man nicht aufwacht und feststellt, dass man traurig geworden ist. die einstellung seiner grosseltern, die er für sich übernommen hatte. und dennoch drängten manche träume empor, als würden sie ein eigenleben annehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie ebbe und flut sind die träume, dachte er. es gibt zeiten, da drängen sie empor, als würden wellen an einen strand rollen. dann gibt es die kargen zeiten, wo sie sich zurückziehen und den träumenden fröstelnd und traurig zurücklassen. so war es einfach. nichts konnte man daran ändern. vielleicht waren die zeiten der ebbe nötig, so wie es die zeiten der flut waren. zur klärung. reduktion als klärung der gedanken und wünsche. was dann noch übrigbleibt, ist tatsächlich wahr. beide zeiten haben sinn, dachte er und hielt instinktiv ausschau nach seinem alten freund, dem einsiedlerkrebs, dem er solche dinge zu erklären gewohnt war. der junge liess sich heute aber nicht blicken. wahrscheinlich bereitete er sich ebenfalls auf den winter vor. er sollte es ihm gleich tun. nun ist wohl flut, dachte er, die träume kommen zurück, einige davon. andere sind wohl für immer verschwunden. und er wusste nicht mal mehr, welche es waren. er fühlte sich nur erleichtert. so, als wäre viel unnützer ballast von ihm genommen worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er warf einen kurzen blick zurück zum haus, das einladend aussah. die fenster blinkten in der wintersonne, als würde sie zwinkern. zeit für einen heissen kakao.&lt;br /&gt;er verstaute sein kleines blaues boot unter der plane, überprüfte noch einmal, ob sie gut festgezurrt war und ging dann zurück zum haus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in der küche war es warm und der kakao dampfte vor ihm. er sah lächelnd aus dem fenster und war zufrieden. der winter konnte kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-4428003107234466632?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/4428003107234466632/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=4428003107234466632' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4428003107234466632'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4428003107234466632'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/12/winterfest.html' title='winterfest'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-8918774677603941852</id><published>2010-11-14T01:26:00.002+01:00</published><updated>2010-11-14T01:35:34.897+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>nehmen sie, was sie brauchen und geben sie, was sie können</title><content type='html'>er betrat den kleinen laden ohne weiter nachzudenken. er wusste nicht mal, ob er sein portemonnaie eingesteckt hatte, als er am späten nachmittag das hotel verlassen hatte, um bei heraufkommender dunkelheit die strassen und gassen prags zu erkunden. die meisten geschäfte lagen ihm sowieso nicht besonders. er war kein fan von touristenkram, und auch diese ethnoläden, die seit neuestem überall eröffnet wurden, liessen ihn einigermassen kalt. das meiste war sowieso schund. hohler blödsinn für menschen, die keine zeit hatten, um über ihr leben nachzudenken und die sich deshalb ihre gesamten lebensweisheiten aus den dubiosesten quellen zusammenklaubten. nein, mit ihm nicht. er wollte etwas finden, das ausstrahlung hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eigentlich wollte er gefunden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er glaubte fest daran, dass es sowas gab. dass man gefunden wurde, wenn man einen offenen geist hatte, und sinnesorgane, die noch nicht von stress und dauerlärm beeinträchtigt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nun stand er in diesem uralten laden, ganz allein. der besitzer des ladens war anscheinend kurz hinausgegangen, um frische luft zu schnappen oder selbst besorgungen zu erledigen. es störte ihn nicht. instinktiv wusste er, dass er hier willkommen war. ganz hinten im laden stand ein schreibtisch, der mit büchern und papieren übersät war. eine altmodische schreibtischlampe mit grünem schirm warf einen kegel aus weichem licht auf die schreibtischplatte. ein handbeschriebener zettel lag mitten auf dem tisch und weckte sein interesse. es war eine alte schrift, wahrscheinlich die handschrift eines alten menschen, er dachte an einen weisshaarigen mann, der inmitten von büchern seinen lebensabend verbrachte und musste lächeln. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nehmen sie, was sie brauchen und geben sie, was sie können&lt;/span&gt;, stand auf dem zettel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nehmen sie, was sie brauchen. er schüttelte den kopf über so viel vertrauensseligkeit. die bücher waren wertvoller als alles, was er gerade eben in den anderen schaufenstern gesehen hatte. viel wertvoller. sie waren alt, manche von ihnen besassen prachtvolle einbände und waren wohl auch mit illustrationen versehen, vielleicht sogar mit echten lithographien. man könnte sich hier herrlich bereichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;könnte man das wirklich? seltsamer gedanke. vielleicht war es kein zufall, dass der laden leer war. es könnte ja sein, dachte er und fühlte sich wie ein kind, das noch an wundersame begebenheiten glaubt, ja, es könnte sein, dass das alles kein zufall ist. die meisten finden den laden wahrscheinlich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er wollte alles besitzen, was er hier sah. alles war nach seinem geschmack, und der impuls, einen stapel bücher auszusuchen, damit den laden zu verlassen...fluchtartig...war plötzlich sehr stark. ein paar münzen zurücklassen, und wieder mal viel geld gespart. es wäre einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;doch es ging ja eigentlich um den wert. die wertschätzung, die man diesen gütern erwies, die eigentlich so gut wie unbezahlbar waren. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"was sind dir diese alten bücher wert?&lt;/span&gt;" dachte er. er wusste, dass es sehr viel war. er betrachtete die regale, die alten prachtvollen bände, und schüttelte den kopf. es ging um ein ganz bestimmtes buch. er hatte vor, es zu finden. das buch, das er seit seiner jugend gesucht hatte, er vermisste es. es war verloren gegangen, er konnte sich nicht mehr erinnern, wer es damals genommen und nie zurückgebracht hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er suchte lange. es war spät am abend, als er es endlich ganz oben in einem regal entdeckte. er nahm es vorsichtig in seine hände, viel zärtlichkeit lag in dieser geste, er hatte nicht gewusst, dass er dazu noch fähig war. das eselsohr, mit dem er damals seine lieblingsgeschichte markiert hatte, der winzige fleck auf dem einband..er kannte das buch. sein name, in kinderschrift auf der ersten seite, verblasst zwar, aber noch gut lesbar. seine hände zitterten, als er nach dem portemonnaie in seiner manteltasche tastete und einige geldscheine heraussuchte, viel zuviel für ein kleines altes kinderbuch. mehr, als er in dieser stadt ausgeben wollte. und trotzdem zu wenig, denn es war sein buch. er legte das geld neben den handbeschriebenen zettel, trat auf die menschenleere dunkle strasse hinaus und machte sich auf den weg zurück ins hotel, das kleine buch fest an sich gedrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;nehmen sie, was sie brauchen und geben sie, was sie können&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;der wert der dinge ist manchmal unschätzbar gross, mit gold oder geld nicht aufzuwiegen. ein teil der unserer wertschätzung der dinge ist also die liebe. es muss die liebe sein. ohne liebe sind alle dinge wertlos.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;für peggy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-8918774677603941852?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/8918774677603941852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=8918774677603941852' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8918774677603941852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8918774677603941852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/11/nehmen-sie-was-sie-brauchen-und-geben.html' title='nehmen sie, was sie brauchen und geben sie, was sie können'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-4467735213361124045</id><published>2010-11-07T17:43:00.001+01:00</published><updated>2010-12-03T14:36:28.780+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='angel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>spätherbst</title><content type='html'>&lt;div class="mbl notesBlogText clearfix"&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;meistens betrachtet er die welt durch einen filter. er legte ganz einfach einen schleier über die welt und filterte die grellen farben aus. was übrig blieb, war meistens nur grau. und er fühlte sich wohl in seiner grauen welt. sie war beruhigend und sicher. nichts würde jemals stören. nichts würde ihn berühren, nichts würde ihn traurig machen oder wütend. er fühlte sich immer gleich zufrieden, und die zeit verging wohl so schnell wie bei allen anderen. sie alterten, doch er selbst blieb immer gleich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;eines tages jedoch, es war im späten herbst, war er unterwegs, um noch einen letzten blick auf die graue herbstlandschaft im zwielicht zu werfen. er schlenderte an den gärten entlang, nahm den weg durch die vorstädte, durch das labyrinth von gassen und strassen, und bald wusste er nicht mehr, wo er eigentlich war. in diesem viertel der stadt war er noch nie gewesen. doch es kümmerte ihn auch nicht. die grauen häuser und gärten sahen aus wie die in seinem viertel. jemand stand mitten auf der strasse vor ihm und blockierte den weg. eine kleine, zierliche gestalt. ein kleines mädchen war es wohl, sie trug einen warmen umhang, und hatte eine kapuze auf. er konnte ihr gesicht nicht sehen, doch er dachte, sie wäre wohl sehr jung, maximal 10 jahre alt. sie machte keine anstalten, weiterzugehen oder den weg freizugeben. also schritt er auf sie zu und blieb dann vor ihr stehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;er lächelte, sagte, "hallo kleine", doch sie antwortete nicht. vieleicht hätte er einfach an ihr vorüber gehen sollen. seine welt hätte sich nicht im geringsten verändert, wäre er einfach weitergegangen und hätte dieses sonderbare kind ignoriert, doch er war auf seltsame weise neugierig geworden und sah sie weiterhin an, wartete.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;sie kramte in der tasche ihres umhangs und holte einen grossen apfel heraus, hielt ihn ihm entgegen. verlegen griff er danach, murmelte seinen dank, doch die dankesworte blieben ihm im hals stecken. das was gerade mit ihm passierte, war sein untergang.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;der apfel, den er in der hand hielt, leuchtet in klarem kräftigem rot. der graue filter löste sich auf, wurde blasser und durchsichtiger, bis rings um ihn die gärten in herbstlichem spätabendlicht leuchteten. seine hand war die eines alten mannes geworden. die kapuze des kindes war zurückgerutscht, uralte augen sahen ihn an, starrten unverwandt in seine verletzlichen alten augen. das uralte kind lächelte ihm zu, hauchte einen kuss in die luft. er schloss für einen moment die augen. der kuss brannte wie feuer. der schmerz war unbeschreiblich, er brannte in seiner seele, und dennoch wollte er nicht, dass dieser moment jemals aufhörte.&lt;em&gt; ein teil des himmels&lt;/em&gt;, dachte er. und er wusste genau, welcher teil des himmels es war. als er die augen wieder öffnete, war das kind verschwunden. was von diesem tag blieb, war eine welt voller farben, jeder tag ein stück bunter, intensiver, die gefühle die er hatte, waren die eines kindes. er spielte, er malte, lachte und weinte.er war nicht mehr nur für sich, er fühlte alles rings um ihn, vor allem die menschen. er fühlte mit ihnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;er wusste bis zuletzt nicht, ob er wirklich dankbar sein sollte. er wusste es einfach nicht.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-4467735213361124045?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/4467735213361124045/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=4467735213361124045' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4467735213361124045'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4467735213361124045'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/11/spatherbst.html' title='spätherbst'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-576340671714690883</id><published>2010-10-17T18:53:00.001+02:00</published><updated>2010-10-17T18:56:48.941+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ghosttowns and playgrounds'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TLsqRCpzEQI/AAAAAAAAC_s/YhZCLbvR-wE/s1600/69009_1618304586682_1508411038_31598796_3211340_n.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 343px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TLsqRCpzEQI/AAAAAAAAC_s/YhZCLbvR-wE/s400/69009_1618304586682_1508411038_31598796_3211340_n.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5529059439785742594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(c) Peggy Kluge, all rights reserved&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-576340671714690883?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/576340671714690883/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=576340671714690883' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/576340671714690883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/576340671714690883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/10/c-peggy-kluge-all-rights-reserved.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' 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die blanke schwarze leere eines mitternächtlichen zimmers&lt;br /&gt;der vorhang wehte heraus, aus dem fenster, im nachtwind, ein flügel, ein engelsflügel aus zartem spitzengewölk, flatterte im nachtwind als nebelphantom&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dahinter das zimmer in mitternächtlicher schwärze&lt;br /&gt;und er&lt;br /&gt;voller hoffnung&lt;br /&gt;im schatten verborgen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-6363219746889739382?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/6363219746889739382/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=6363219746889739382' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' 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scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='empty houses'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TLF6FF0U5bI/AAAAAAAAC-s/ZzDjxe0y7QA/s1600/P1010010grainvar.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 314px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TLF6FF0U5bI/AAAAAAAAC-s/ZzDjxe0y7QA/s400/P1010010grainvar.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5526332445639894450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-6090029175758161892?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/6090029175758161892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=6090029175758161892' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6090029175758161892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6090029175758161892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/10/das-verlassene-chinarestaurant.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' 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die innenräume.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die räume waren gewiss leer, aber das haus selbst weckte die assoziation mit alten möbelstücken, die in dem grauen dämmerlicht, das spärlich durch die fenster drang, ihren verstorbenen besitzern nachträumten. erinnerungen an lang vergangene tage. ein kleiner wintergarten, der früher eine veranda gewesen sein mochte, verlieh dem ansonsten einfachen, einstöckigen haus eine spur altmodischer, urbaner eleganz.&lt;br /&gt;jemand warf noch immer werbematerial in den briefkasten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bunte prospekte und flugzettel quollen aus dem briefkasten oder lagen auf der erde vor der tür. sonnenschein und regen hatten ihre einstmals leuchtenden, grellen farben zu verwaschenen pastelltönen gebleicht, aber man konnte einige davon noch immer lesen. hochglanz. diese prospekte halten sich lang, sie verfallen langsamer als dünnes zeitungspapier, ihre farben bleichen erst nach langer zeit aus. einrichtungshäuser und supermärkte bewarben ihre produkte in auffallend lauten farben und worten, doch abgesehen von vereinzelten passanten war niemand da, der sie hätte lesen wollen oder können. und so verblassten bilder zu sinnlosen farbklecksen, wandelten sich slogans zu dadaistischen botschaften. eine lebensmittelkette lockte mit lettern in erloschenem signalgelb. darunter prangte das bild eines bräunlichen objekts, das im besten falle noch als unflätig zu bezeichnen wäre und einem hundehäufchen nicht unähnlich war. ein werbeflyer eines kosmetikdiscounters lag quer über dem prospekt. "nur zur äusseren anwendung", teilte die bleiche schrift des flyers mit und erklärte doch so manches.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;regen fiel auf das schindelgedeckte dach und auf das grauweisse fell der katze. sie gähnte und streckte sich durch. machte sich auf den rückweg. als sie auf die allee hinauslief, trafen wind und regen sie nun ungeschützt. sie miaute kläglich und lief nun schneller im schutz der bäume davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oben auf dem hügel stand ein prächtiges chinesisches restaurant.&lt;br /&gt;warum es sich so hartnäckig hielt, wusste niemand, denn es hatte kaum besucher. die gähnend leeren räume waren spärlich beleuchtet und glichen hallen oder gängen, in denen die weissen lampions im windzug hin und herschwankten. aquarien mit gelangweilten goldfischen und skalaren besetzten ecken und nischen und warfen inseln aus gründämmerlicht in die gespenstige grauweisse umgebung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wasser rieselte über steine und pflanzen, die an den rändern der aquarien in üppiger vegetation gediehen, wasser sprudelte auch aus aufgesperrten rachen von steinernen löwen und drachen, die gleich wasserspeiern auf den beckenrändern sassen und mit toten glotzaugen in die gänge starrten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;nachtrag:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;geister &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;war eigentlich als kurzgeschichte gedacht. doch wie es oft beim geschichtenschreiben so ist, spalten sich vom beginn dieser geschichte andere geschichten ab. eine davon findet man hier im trans atlantis express, sie heisst &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"das verlassene haus&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;". &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;in dieser geschichte wird das sonderbare chinarestaurant besucht, im traum oder einer vision, und man kann dem schläfer oder visionär nur die daumen drücken, denn das, was er dort erlebt, ist nicht leicht zu ertragen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;eine andere geschichte, die den besuchern meiner website dark city vielleicht bekannt ist, heisst &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;der schmetterling und der jadevogel&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;". alle geschichten hatten ihren ursprung hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das kleine alte haus gab es wirklich. ich blieb oft davor stehen und sah in die staubigen fenster. manchmal reflektierten sie das licht auf eigenartige weise. dann dachte ich, ich könnte schemen von personen erkennen. einmal habe ich ihnen gewunken und ich fühlte ein lächeln als antwort. wer weiss schon, was real ist und was nicht? manchmal ist die ratio völlig fehl am platz. vor allem, wenn es um liebe geht, und ich liebte dieses kleine haus sehr. als es dann abgerissen wurde, war es so, als wäre ein lieber, alter bekannter gestorben.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-4405079130614792201?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/4405079130614792201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=4405079130614792201' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4405079130614792201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4405079130614792201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/10/geister.html' title='geister'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-5058687408861378291</id><published>2010-09-25T13:33:00.001+02:00</published><updated>2010-09-25T13:34:35.511+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>Epic45 - History vs. The Future</title><content type='html'>&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3vgME1Lbcio?fs=1&amp;amp;hl=en_GB"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/3vgME1Lbcio?fs=1&amp;amp;hl=en_GB" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-5058687408861378291?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/5058687408861378291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=5058687408861378291' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5058687408861378291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5058687408861378291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/09/epic45-history-vs-future.html' title='Epic45 - History vs. The Future'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-4935172244305563115</id><published>2010-09-25T13:11:00.000+02:00</published><updated>2010-09-25T13:34:35.512+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>Epic45 - The Year Ahead</title><content type='html'>&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FhFC1_uKptI?fs=1&amp;amp;hl=en_GB"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/FhFC1_uKptI?fs=1&amp;amp;hl=en_GB" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-4935172244305563115?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/4935172244305563115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=4935172244305563115' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4935172244305563115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4935172244305563115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/09/epic45-year-ahead.html' title='Epic45 - The Year Ahead'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-1659015879585075027</id><published>2010-09-01T14:27:00.003+02:00</published><updated>2010-09-01T14:41:24.476+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ghosttowns and playgrounds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='empty houses'/><title type='text'>Das verlassene Haus</title><content type='html'>An einem abgelegenen Ort stand ein Haus. Niemand schien darin zu leben, obwohl einiges von Bewohnern sprach – das Interieur war prachtvoll und gepflegt, doch es wirkte auf seltsame Weise unbenutzt. Ein stetiges graues Zwielicht, das seinen Ursprung mitten im Haus zu haben schien, überzog die Gegenstände in den Zimmern wie ein graues Laken. Das Haus, das Tag und Nacht nicht kannte, stand auf einem Hügel, der nur schwer zugänglich war. Es gab keine Strasse, nur einen versteckten Pfad, der unkrautüberwuchert und von Dornenhecken und wildem Gestrüpp gesäumt in verschlungenen Windungen steil bergan führte. Man konnte den Windungen des Pfades bis zur Kuppe des Hügels folgen, ohne auf eine weitere menschliche Behausung zu treffen. Das einzige Bauwerk, das sich über die Wipfel der spärlichen Bäume erhob, war das verlassene Haus, das in grauer Einsamkeit vor sich hinzudämmern schien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verirrte sich dennoch ein Besucher an diesen Ort, konnte er Raum um Raum durchmessen, ohne auf einen anderen Menschen zu treffen, konnten seine Schritte endlos widerhallen in labyrinthischen Gängen und Höhlen, Erdhöhlen und Stollen, die tief in die Erde führten, unter dem Haus, und ein Gewimmel von sich windenden Würmern mochte er finden...Maden..und zahllose Schnecken, die in Klumpen an den Wänden der Gänge klebten.&lt;br /&gt;Oder er mochte geradewegs Raum um Raum durchschreiten bis zum hintersten Trakt des Gebäudes und sinnend vor der kleinen Holztür stehenbleiben, die neben dem prächtigen Interieur des restlichen Gebäudes beinahe obszön wirkte, wie eine Stalltür, und wie im Traum, ein wenig traurig, mochte er sich fragen, warum gerade er diese Qualen würde erleiden müssen, ein wenig lächeln würde er dann und ein klein wenig schluchzen, während Minute um Minute zäh und langsam verstrich, wie um seinen tiefen Schmerz zu verlängern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;+++&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Dahinter. Hinter der Tür. Hinter der Vernunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Bröckchen Opium sprühte in der Dunkelheit, sprühte wie eine Wunderkerze aus längst vergessenen Kindertagen. Und ja...er erinnerte sich, wie ein träumender Embryo, zusammengerollt im Schoße der Erinnerung, und für einen Moment, diesen einen Moment, war er geborgen und sicher in seinem brüchigen Haus der Vernunft.&lt;br /&gt;Nichts von den Dingen hinter der Tür war echt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;+++&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Er war zu Hause. Lag noch in seinem Bett und träumte. Es war gewiß ein unruhiger Traum, verwirrend, wie so oft in stürmischen, regnerischen Nächten und bald würde er das Geräusch des Weckers hören und erwachen. Zur Arbeit gehen wie an jedem Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;+++&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Er starrte mit weit geöffneten Augen in die Dunkelheit. Vor ihm brannte ein Stück Bernstein in mystischem Gold, sprühte im Kaleidoskop seiner Tränen und zerplatzte in tausend blutige Glassplitter.&lt;br /&gt;Nichts davon war echt.&lt;br /&gt;Er würde erwachen, ganz gewiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;+++&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Er lief über ein verschneites Feld, das sich in gigantischer Dimension weit bis zum Horizont erstreckte. Sein Atem ging rasch und stoßweise, er lief. Schneller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;+++&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In der inneren Kammer regten sich die Schatten. Eine graue Gestalt kauerte im Hintergrund an der Wand. Sie sah aus wie ein Bündel Lumpen oder eine in Fetzen gehüllte Puppe. Ihr strähniges Haar fiel bis zum Boden herab und verdeckte ihr Gesicht. Er starrte angestrengt in die Dunkelheit, versuchte, sich zu erinnern, doch da war nur&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;+++&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;das weite Feld, über das er rannte. Sein Atem ging zu schnell, seine Lungen brannten. Er brach mit einem Fuß durch die Schneedecke und stürzte. Mit nach unten gekehrtem Gesicht blieb er liegen. Er schluchzte in den Schnee, versuchte, wieder aufzustehen, weiterzulaufen.&lt;br /&gt;Er konnte nicht mehr.&lt;br /&gt;Mühsam hob er den Kopf und hielt sein brennendes Gesicht in den Wind.&lt;br /&gt;Über den Horizont erstreckte sich ein Streifen blauer Himmel. Eiskalt strömte die Luft in seine Lungen. Sein Mund schmeckte metallisch. Er wußte nicht, ob er sich bei seinem Fall auf die Zunge gebissen hatte, oder ob es die Luft war, die nach Blut schmeckte. Metallisch und scharf wie Blut, das aus einer frischen Wunde fließt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-1659015879585075027?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/1659015879585075027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=1659015879585075027' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1659015879585075027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1659015879585075027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/09/das-verlassene-haus.html' title='Das verlassene Haus'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-8604604277377779999</id><published>2010-08-08T14:15:00.002+02:00</published><updated>2010-08-11T02:28:04.310+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='angel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rebell'/><title type='text'>herbstwind</title><content type='html'>I&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der wind macht heute geräusche wie ein unheimliches grosses graues tier. der himmel bezieht sich rasch, silbrig, ein wechselspiel zwischen blau und eisgrau, dazwischen immer das glitzern. silbern. von unbeschreiblicher fast wahnwitziger schönheit.&lt;br /&gt;das graue tier heult den rest des sommers an.&lt;br /&gt;es hebt die tatzen und kratzt die späte sommerbläue vom himmel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;II&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eine in schwarz gekleidete gestalt mit tief in die stirn gezogener kapuze sprüht gerade etwas auf eine hausmauer. vor ihr im gras liegen spraydosen und eine vielzahl kleinerer gegenstände.&lt;br /&gt;ein bild...ist es ein bild? bei genauerem betrachten fällt auf, dass es irgendetwas anderes ist, aber es ist auch ein bild. ein code, eine versteckte nachricht, es ist schwer zu sagen.&lt;br /&gt;die person in schwarz hantiert mit spraydosen in allen erdenklichen grössen sowie mit feinsten schablonen. zierlich und verwirrend nimmt etwas gestalt an, wie eine mathematische formel, die gerade erst erdacht, zum ersten mal geschrieben wird. einiges wird übermalt, anderes überschrieben, schicht um schicht wird das mauerwerk bedeckt mit etwas, das einer schillernden membran gleicht, dann materieller wird, wie um sich zu setzen, langsam mit der wand zu verschmelzen und die wand auf unbegreifliche weise zu zersetzen.&lt;br /&gt;alles geschieht in völliger stille. ab und zu leises klackern, wenn die spraydosen geschüttelt werden, wie murmeln, die aneinander stossen. wenn das bild fertig ist, werden bestimmte dinge für immer anders sein. einige werden die botschaft lesen können, doch es werden wie immer wenige sein. sie werden ausreichen. die anderen existieren weiter, ohne dem bild beachtung zu schenken. vielleicht sehen sie auch nur das graue mauerwerk einer hausmauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;III&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein kind lehnt sich lachend aus dem fenster. seine haare werden vom herbstwind zerzaust. es sieht den fremden mann unten an der hausmauer stehen. „willst du zu uns?“&lt;br /&gt;eine seltsame freude liegt auf den zügen des kindes, das plötzlich greisenhaft alt erscheint, so als hätte es bereits in jungen jahren alles gesehen, was es zu sehen gilt. der mann betrachtet das greisenhafte kind, lächelt zu ihm herauf und winkt einen freundlichen gruß. dann zwinkert er ihm zu, als gälte es einem geheimen verbündeten ein zeichen zu senden. das kind zwinkert zurück und lacht. der mann stimmt in das fröhliche kinder-greisen-lachen ein.&lt;br /&gt;eine windböe trägt die beiden stimmen über die hügel davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;IV&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„nimm mich mit“, sagt das kind&lt;br /&gt;das geheime mal steht auf seiner stirn wie ein klarer stern&lt;br /&gt;„bald“, sagt der mann. „bewahre du inzwischen das sternklare licht“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-8604604277377779999?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/8604604277377779999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=8604604277377779999' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8604604277377779999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8604604277377779999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/08/herbstwind.html' title='herbstwind'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-1833675899901179486</id><published>2010-08-04T07:04:00.001+02:00</published><updated>2010-08-04T07:07:58.565+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ghosttowns and playgrounds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>Brokenkites presents "The Secret Path"</title><content type='html'>&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Akj5uOgJGWw&amp;amp;hl=en_GB&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Akj5uOgJGWw&amp;amp;hl=en_GB&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;there are doorways that lead to places as far away as your imagination can carry you... but what if your nightmares can follow you?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-1833675899901179486?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/1833675899901179486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=1833675899901179486' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1833675899901179486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1833675899901179486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/08/brokenkites-presents-secret-path.html' title='Brokenkites presents &quot;The Secret Path&quot;'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-8008459404310664449</id><published>2010-07-29T13:32:00.000+02:00</published><updated>2010-07-29T13:34:44.017+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ghosttowns and playgrounds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>Millenia Nova - I'm Dead</title><content type='html'>&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bFgjI3VKfvU&amp;amp;hl=en_GB&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/bFgjI3VKfvU&amp;amp;hl=en_GB&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-8008459404310664449?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/8008459404310664449/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=8008459404310664449' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8008459404310664449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8008459404310664449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/07/millenia-nova-im-dead.html' title='Millenia Nova - I&apos;m Dead'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' 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sehr&lt;br /&gt;ein gedanke, der mir durch den kopf geht&lt;br /&gt;ich verstehe ihn nicht&lt;br /&gt;doch ich denke ihn gern&lt;br /&gt;ein hauch wärme lässt die winterbäume leuchten&lt;br /&gt;dahinter dehnt sich der himmel&lt;br /&gt;in endlosem blau&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-6758429616100391599?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/6758429616100391599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=6758429616100391599' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6758429616100391599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6758429616100391599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/07/hinter-dem-vorhang.html' title='hinter dem vorhang'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-3340202385275285810</id><published>2010-07-20T14:37:00.001+02:00</published><updated>2010-07-20T14:40:50.617+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rebell'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>remember</title><content type='html'>das verschwinden muss von langer hand geplant werden, sagt lila und poliert ihren kompass, damit nichts schief geht und nichts vergessen wird&lt;br /&gt;ich bin doch so vergesslich manchmal&lt;br /&gt;verschwinden dinge in der natur, einfach so? fragt sie aus dem offenen fenster.&lt;br /&gt;können auch menschen einfach so verschwinden? hängt wahrscheinlich davon ab, warum sie verschwinden wollen. alles hängt vom kompass ab.&lt;br /&gt;über den dunkelblauen nachthimmel zucken feine silbrige blitze, die sich über ihre augen legen wie fein verästelte adern.&lt;br /&gt;sie lächelt und geht schlafen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-3340202385275285810?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/3340202385275285810/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=3340202385275285810' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/3340202385275285810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/3340202385275285810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/07/remember.html' title='remember'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' 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type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-2838125140201300226?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/2838125140201300226/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=2838125140201300226' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2838125140201300226'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2838125140201300226'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/07/blog-post.html' title='Charlie Winston - Like a Hobo'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-7314960791305860596</id><published>2010-07-05T00:08:00.006+02:00</published><updated>2011-05-04T17:05:38.730+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='im zug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>morgenmädchen</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;aus meinen reise-aufzeichnungen:  wenn der tag erwacht, erwachst auch du. ein teil von dir wird sich nun jedoch zur ruhe begeben. ein teil von dir schläft immer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;heute im zug, ca. um 6.30. der vollmond stand über der einsamen landschaft, die wir durchfuhren, ein perfekter vollmond, riesengross, wie ein gigantischer planet, eine 2. erde. ich dachte noch im halbschlaf, dass ich nun fotografieren sollte, doch die kamera lag in diesem augenblick vergessen auf dem küchentisch, in der dunklen küche, wo sie doch das licht hätte einfangen sollen.&lt;br /&gt;ich war müde, als hätte ich wochenlang nicht geschlafen, ich döste..und erwachte bei sonnenaufgang. bald würde es schneien, die luft war eiskalt, ich war verschlafen und fröstelte, hineingekuschelt in meinen sitz am fenster. der nebel hob sich und liess buntbelaubte bäume erkennen, rauch aus kaminen, die ersten lichter in den fenstern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein eigenartiges gefühl, es sich in einem leeren abteil gemütlich einzurichten, beinah wie der versuch, ein stück zuhause mitzunehmen, auf reisen, in einem beinah menschenleeren zug. ich wünschte mir eine decke, am liebsten handgestrickt und warm und kuschelig, oder einen quilt über meinen beinen, und ein grosses wolltuch über meinen schultern.&lt;br /&gt;eine katze auf dem schoss, bienenwachskerzen und heissen kakao.&lt;br /&gt;ich wünschte mir, zuhause zu sein.&lt;br /&gt;im warmen weichen morgennebel mit verschlafenen augen und einem kinderherz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie anders gestaltet sich eine nächtliche fahrt in einem beinah menschenleeren zug. das abteil leer, die füsse lässig auf dem gegenüberliegenden sitz, rauchend, das fenster geöffnet. der wind bauscht die vorhänge, fährt in die haare und unter die&lt;br /&gt;kleidung. die geräusche des zuges, das schleifen auf den schienen, quietschendes metall und ein zischeln von funken&lt;br /&gt;natürlich kein künstliches licht, unsereins braucht kein licht,&lt;br /&gt;wir sehen in der nacht&lt;br /&gt;wie gespenster&lt;br /&gt;der mond brüllt uns entgegen und unverletzlich lachen wir ihm blutrot entgegen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;wie schizophren&lt;/span&gt;, murmelt dir die morgenkreatur ins ohr und sieht verletzlich wie aus gesprungenem glas in nebel, dunst&lt;br /&gt;und verquirlte farben hinaus,&lt;br /&gt;hilflos, verletzlich im morgenrot gefangen&lt;br /&gt;ein tag der leiden wenn du menschen begegnest&lt;br /&gt;ein guter tag, wenn du ihnen entkommst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;du kleiner märtyrer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;die nächtliche kreatur kotzt dem morgenmädchen blut ins gesicht&lt;br /&gt;darunter reflektiert gesprungenes glas die farben des tages&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-7314960791305860596?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/7314960791305860596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=7314960791305860596' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/7314960791305860596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/7314960791305860596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/07/morgenmadchen.html' title='morgenmädchen'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' 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sollen. die liebe, die man ihm entgegenbrachte, war echt. nun, da er gegangen war, versuchten alle, ihr gebrochenes herz durch unsinnige aktivitäten zu kurieren. einige suchten wie verlassene kinder alle orte ab, an denen er jemals gewesen war. sie hofften, ein zeichen seiner präsenz zu finden, doch jeder versuch endete in einer sackgasse. und mit jedem versuch wurde das innere frieren schmerzhafter, bis sie irgendwann realisierten, dass die welt durch den verlust eines solchen menschen nie wieder dieselbe sein würde. die welt wird kälter und kleiner. es ist so, als wäre zuerst dieses weite offene land gewesen, das danach von einem stacheldrahtzaun durchzogen wird. wieder mal den blick auf den weiten horizont versperrt, und man vermisst den freien blick in die weite mehr als alles andere.&lt;br /&gt;die welt wird wieder neu definiert, alles verschiebt sich, alles ist im wandel. neue wunden. neue mauern. wieder mal etwas, womit man nicht gerechnet hätte. und womit man irgendwie klarkommen musste.&lt;br /&gt;jeder auf seine art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;manche setzten sich in einen stillen winkel und betranken sich. dachten an ihn. versuchten, ihren schmerz durch trotz zu bekämpfen. doch es brachte nichts.&lt;br /&gt;das schwarze loch, das in ihre seelen gerissen war, wurde dadurch nicht kleiner. jeden tag wuchs es, jeden tag erinnerte es sie daran, was sie verloren hatten. nicht nur einen mann, sondern ein ganzes universum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;einige, und zu denen gehöre auch ich, versuchen, den schmerz zu einem teil ihres universums zu machen und damit zu leben, ihn zu akzeptieren und zu ertragen. darüber zu schreiben, was im moment noch viel mehr weh tut, als die gefühle zu verdrängen oder zu betäuben. dieser schmerz ist rauh und wie eine offene wunde, aus der blut fliesst. doch ich will nicht, dass sich diese wunde entzündet und gift ausströmt. ich möchte den scharfen schmerz fühlen, der mir die tränen in die augen treibt. kein vergifteter gedanke darf hier gedacht werden. keine bitterkeit, keine vorwürfe. nichts von alldem hat hier platz. es passt nicht zu ihm, nicht zu uns.&lt;br /&gt;der schmerz ist scharf und schneidend wie der herbstwind, der dir tränen in die augen treibt.&lt;br /&gt;und wieder muss ich an ihn denken.&lt;br /&gt;frische kalte luft, eine breite strasse, endlos. das gefühl der freiheit. was für ein mensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein freiheitskämpfer, sagte vor einigen tagen einer zu mir, der es wissen musste.&lt;br /&gt;wenn man einen solchen menschen verliert, verliert man einen teil seiner stärke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir sind alle stark, doch in manchen momenten dürfen wir einfach nur klein und traurig sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;godspeed you, boon dock rod!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-9015297072376941365?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/9015297072376941365/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=9015297072376941365' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/9015297072376941365'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/9015297072376941365'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/07/godspeed-my-friend.html' title='godspeed, my friend'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' 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href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4150591956121704805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/07/melissa-mcclelland-passenger-24.html' title='Melissa McClelland - Passenger 24'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-1686214813148347892</id><published>2010-06-25T01:17:00.007+02:00</published><updated>2010-08-08T14:21:00.756+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='angel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>Der Herrscher der Welt und sein güldener Stern</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;Freitag, 29. April 2005&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TCPrWjxt3DI/AAAAAAAACik/u-B3tCClHkE/s1600/raven-1.png"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 128px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TCPrWjxt3DI/AAAAAAAACik/u-B3tCClHkE/s200/raven-1.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486487543860812850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Für Imuhar&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Die Grabsteine ragten schief aus der trockenen Erde. Nach jüdischem Brauch waren sie von Angehörigen und Freunden der Verstorbenen mit kleinen Steinchen bedeckt worden. Einige davon waren heruntergefallen und lagen um die Gräber. Für jeden Stein eine Erinnerung, ein kurzes Wort, eine Kerze im Fenster, ein Gebet, oder ein Taschentuch voll Tränen. Es kann durchaus sein, dass ein Grabstein erst stürzt, nachdem der letzte Erinnerungs-Stein heruntergefallen ist. Erst dann kippt er um und bleibt so liegen, wie er gefallen ist – andere Steine versinken im Erdboden und verschwinden auf diesem Weg langsam aus der Erinnerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rings um den Friedhof standen die Häuser der alten Judenstadt oder besser, das, was von ihnen noch geblieben war. Ebenso wie die Grabsteine waren sie windschief und ragten in die Gassen hinein, als mochten sie vornüberkippen. Einige alte Leute wohnten noch darin, die jüngeren waren längst weggezogen, in modernere Gegenden mit komfortablen Häusern aus Glas und Stahlbeton. Keiner von ihnen besuchte den Friedhof und auch die Alten blieben weitgehend allein. Die schwarze Gestalt, die wie ein Rabe auf der Lehne der Bank hockte, bemerkten die wenigsten von ihnen. Diejenigen, die sie sahen, zogen gravitätisch den Hut vor ihr oder winkten kurz herüber, so wie man etwas Vertrautem zuwinkt, vielleicht einem Gegenstand in einer staubigen Auslage, den man schon ewig kennt und dem man zuraunt: „Na, noch immer da? Sei froh, du hast es besser als die meisten, du hast deine Ruhe.“ Der schwarzgekleidete, blasse junge Mann erwiderte freundlich jeden Gruss, er hielt jedoch immer Abstand zu ihnen. Bis auf den denkwürdigen Tag im Oktober, als ein Windstoss über die Dächer direkt in den Friedhof sprang, ihm die Haare zauste und dem Herrn vor ihm den Hut entriss, den er kurz zuvor noch weit in die Luft gehalten und geschwenkt hatte. Der Hut rollte auf ihn zu und kam direkt vor der Bank zum Stillstand, dahinter kam schon der alte Herr eilig angelaufen. Der junge Mann war schneller, hob den Hut auf, staubte ihn noch ein wenig ab und gab ihn zurück. Und über dem Hut, der zwischen ihnen auf der Bank lag, entspann sich ein langes Gespräch mit dem Besitzer des entlaufenen Hutes, der sich als Immanuel Rosenkranz vorstellte. Rosenkranz war erstaunt, ihn hier zu treffen, einen jungen Mann, mitten auf dem Friedhof an einem kalten, windigen Tag wie diesem, und noch erstaunter war er, festzustellen, dass er ihn, ohne es bemerkt zu haben, tagein, tagaus gegrüsst hatte. Unbewusst, sagte er, und er habe ihn auch nicht wirklich wahrgenommen, sondern den Eindruck gehabt, als würde ein Rabe auf der Rückenlehne der Bank sitzen und Raben, so Rosenkranz, grüsse man generell, da Raben gegrüsst werden wollen und auch selbst grüssen. „Genau so ist es“, sagte der Rabenmann, „Raben sind gesellige Geschöpfe und nicht halb so unverschämt wie die Krähen, die sich Menschen ja geradezu aufdrängen.“ Ein Gespräch über Krähen folgte, und dann sprachen sie über Bücher und den Wind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich“, so sagte Rosenkranz nicht ohne Stolz, aber gänzlich frei von Arroganz, „bin der Herrscher der Welt, denn ich besitze eine Bibliothek mit mehreren tausend Büchern und Manuskripten.“ Er holte einen kleinen Gegenstand aus der Manteltasche. „Hier, für dich zur Erbauung“, fuhr er fort und reichte ihm ein in brüchiges Leder gebundenes Büchlein. „Du liest doch Gedichte? Es stammt aus meiner Sammlung, ich habe es heute morgen, ohne weiter nachzudenken, aus dem Regal genommen und eingesteckt. Doch mir fällt gerade ein, dass es in hebräisch geschrieben ist. Verstehst du hebräisch?“ Der Rabe krächzte einige Sätze, die Rosenkranz höchst erfreut zur Kenntnis nahm. Dass er sich gerade mit einem Raben unterhielt, war ihm nicht einmal aufgefallen. „Du musst“, sprach er zu dem grossen, blauschwarzen Vogel, „unbedingt einmal zum Tee kommen und du musst meine Bücher sehen. Wir trinken Tee und unterhalten uns über Literatur.“ „Auf hebräisch“, krächzte der Vogel und deutete eine kleine Verbeugung an, die Rosenkranz unverzüglich erwiderte. „Auf hebräisch“, wiederholte er und erhob sich, streckte dem Vogel seine Hand hin und schüttelte ihm die Schwinge. „Es wird Zeit“, sagte er, „ich hebe mich hinweg.“ „Genauso verhält es sich mit mir“, antwortete der Rabe. „Es gibt heute noch viel zu tun.“ Sie trennten sich und entfernten sich in unterschiedliche Richtungen – der eine ging, der andere ... hüpfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rosa Güldenstern fühlte sich heute jünger, als sie eigentlich war. Jünger, als sie sich fühlen sollte, schalt sie sich und lächelte über sich selbst. Sie warf noch einen kurzen Blick in den Spiegel, zupfte ihr kleines, schwarzes Hütchen zurecht, das sie immer bei ihren Friedhofsbesuchen trug, und machte sich auf den Weg. Als sie aus der Tür trat, sprang ihr der Wind schon entgegen, ungebärdig wie der Frühlingswind und genauso verwegen. Er querte die Strasse, setzte über die Friedhofsmauer hinweg und sie folgte ihm, wobei sie es vorzog, den Weg wie immer durch das Portal zu nehmen. Als sie dem verschlungenen Pfad zwischen den Steinen folgte und der Wind neben ihr hersprang, dachte sie zum ersten Mal seit Jahren wieder an etwas anderes als an ihre einsame Wohnung, ganz ohne schlechtes Gewissen, was sie einigermassen erstaunte. Sie dachte an die Welt, die hinter den Mauern lag und die der Wind doch kennen musste, Ägypten mit dem breiten schimmernden Band des Nils, Afrika mit seinen gelben Savannen und den fremden, wilden Tieren, Sansibar, dessen Name allein schon nach Abenteuern klang, nach blauen Wellen, Gewürzen und Handelsschiffen aus alter Zeit. Sie sah hinüber zur Mauer, die den Friedhof umschloss, und dachte an den Horizont, der sich über das Meer spannte, so weit das Auge reichte. Ihre Augen schweiften weiter, die Mauer entlang, bis ein Gegenstand, der auf der Bank in der Mauernische lag, ihr Interesse weckte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Buch, offenbar sehr alt, das auf ihrer Bank lag – ihre Bank deswegen, da sie, ermüdet von den Arbeiten am Grab und noch viel mehr von der Einsamkeit, die bleiern auf ihr lastete, sich oft darauf niedergelassen hatte, um auszuruhen. Diese Bank war ihr geheimes Refugium geworden. Oft hatte sie auf ihrem Weg zum Grab ihres Mannes hinübergelächelt, ohne es zu bemerken. Das alte Buch lag offen da, wie eine Einladung, näherzutreten, es aufzunehmen und darin zu lesen. Sie lächelte, fühlte die Versonnenheit des Augenblicks, wie damals, als sie noch ein junges Mädchen gewesen war, das sich eingebildet hatte, von wundersamen Momenten wie diesem leben zu können. Dann zögerte sie, überlegte ein bisschen. Es ging sie eigentlich nichts an. Jemand hatte sein Buch vergessen und dieser Jemand würde den Verlust bemerken und wiederkommen, um es sich zu holen. Sie wandte sich zum Gehen, doch da war der Wind, der Frühlingswind, und sprang sie von hinten an, schob und drängte sie vorwärts, bis sie ihm den Gefallen tat und zur Bank trat.&lt;br /&gt;Eine grosse, bläulich schimmernde Rabenfeder lag als Lesezeichen zwischen den Seiten. Sie setzte sich, strich leicht darüber hinweg, las die ersten Zeilen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rosenkranz, der noch eine Runde über den Friedhof gegangen war und nun rasch in Richtung Portal ausschritt, sah schon von weitem die kleine Gestalt Rosas auf seiner Bank sitzen. Er kannte sie vom Sehen und Grüssen, doch sie hatten sich nie richtig miteinander unterhalten. Die Gelegenheit hatte sich nie ergeben. Sie beugte sich über einen Gegenstand, den er sogleich erkannte - das Buch, das er jemandem geschenkt hatte, jemandem, an dessen Gesicht sich Rosenkranz nicht erinnern konnte. Er sah Rosa an, zögerte...beinahe hätte seine Unsicherheit gesiegt, er hätte gegrüsst wie immer und dann seinen einsamen Weg durch die Reihen der Gräber genommen.&lt;br /&gt;Wahrscheinlich hätte er es bereut, vor allem dann, wenn er abends beim Tee sass, ein Buch vor sich aufgeschlagen, und sich jemanden wünschte, der seine Gedankengänge mit ihm teilte, sein Fernweh, die Sehnsucht nach etwas, das er nicht besitzen konnte. Der Wind flüsterte davon, schon den ganzen Tag, und Rosenkranz hatte ihn tunlichst ignoriert und das Gefühl, das jedoch sehr angenehm war, weit von sich gewiesen. Ein Gefühl wie eine Reise zurück in die Tage seiner Jugend, die Tage, als er begonnen hatte, sein Fernweh mit Hilfe  seiner Bücher zu stillen und Kopfreisen zu unternehmen. Er blieb stehen und sah zu Rosa hinüber. Konnte er es wagen, sie anzusprechen? Er wusste doch gar nichts von ihr. Er kannte nur ihre Stimme, eine leise, sanfte, weich modulierte Stimme, die so gut zu ihr passte. Unfähig, sich von ihrem Anblick zu lösen, stand er linkisch vor ihr und fühlte sich wie ein Schuljunge, der nicht mehr weiter wusste.&lt;br /&gt;Und der Wind gesellte sich zu ihm und umfasste vorsichtig seine Schultern, schob ihn langsam auf Rosa zu, die noch immer vertieft in seinem Buch las. Er sah die Rabenfeder in ihrer Hand – wie ein Erkennungszeichen – und mit der Erinnerung schwand seine Unsicherheit dahin und machte einer tiefen Ruhe und Gelassenheit Platz. „Ich bin der Herrscher der Welt“, flüsterte er und schritt auf Rosa zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Epilog&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rabe sass nicht weit von ihnen entfernt auf einem Grabstein und beobachtete sie mit seinen schwarzen, glänzenden Augen. Er krächzte vor sich hin und klapperte mit dem Schnabel. Jemand, der gerade jetzt zufällig des Wegs gekommen wäre und den Vogel gewahrt hätte, hätte beschwören können, dass dem Tier eine beinah menschlich wirkende Zufriedenheit anhaftete. „Der Herr der Welt und sein güldener Stern“, kommentierte der Vogel verhalten, wie um die beiden, die sich nun leise miteinander unterhielten, nicht zu stören. Und der Wind, der ihn zu verstehen schien, zauste sein Gefieder, fuhr unter seine Schwingen und hob ihn weit in den Himmel empor.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-1686214813148347892?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/1686214813148347892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=1686214813148347892' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1686214813148347892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1686214813148347892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/06/der-herrscher-der-welt-und-sein.html' title='Der Herrscher der Welt und sein güldener Stern'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/TCPrWjxt3DI/AAAAAAAACik/u-B3tCClHkE/s72-c/raven-1.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-6353809223230488574</id><published>2010-06-10T13:33:00.001+02:00</published><updated>2010-06-10T13:37:52.768+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" 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and shall find, me unafraid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It matters not how strait the gate,&lt;br /&gt;How charged with punishments the scroll,&lt;br /&gt;I am the master of my fate:&lt;br /&gt;I am the captain of my soul.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;William Ernest Henley&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-350766240607602887?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/350766240607602887/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=350766240607602887' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/350766240607602887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/350766240607602887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/06/invictus.html' title='Invictus'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-3958316286059964313</id><published>2010-05-31T11:50:00.000+02:00</published><updated>2010-05-31T11:52:11.370+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='quotes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rebell'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span class="words"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"&lt;/span&gt;I like people who shake other people up and make them feel uncomfortable.&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Jim Morrison&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-3958316286059964313?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/3958316286059964313/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=3958316286059964313' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/3958316286059964313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/3958316286059964313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/05/i-like-people-who-shake-other-people-up.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-2409311833076244103</id><published>2010-05-23T09:58:00.000+02:00</published><updated>2010-05-23T09:59:55.896+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='am ozean'/><title type='text'>der längste tag seines lebens</title><content type='html'>der mann hatte gar keine eile, von hier wegzukommen. was gerade ihn selbst am meisten erstaunte. er hatte nun freizeit. wie sehr er dieses wort gehasst hatte. regelrecht verabscheut. freizeit. was für loser. menschen, die keiner ordentlichen arbeit nachgingen, menschen, die ihre gesamte zeit damit verbrachten, in der stadt rumzuhängen und leute anzugaffen, mit dümmlich leerem gesichtsausdruck. was für versager sie doch waren, diese menschen mit zuviel freizeit.&lt;br /&gt;nicht mal wirtschaftlich waren sie zu gebrauchen. wenn man schon so viel zeit hat, in die stadt zu gehen, sollte man wenigstens gehörend die kreditkarten glühen lassen, das war immer sein credo nummer eins gewesen. nur nie nutzlos sein. rein in die geschäfte und denen mal zeigen, wozu ein nützliches mitglied der gesellschaft fähig ist. die wirtschaft ankurbeln. und nach der arbeit mit den kollegen einen draufmachen, die teuersten speisen bestellen, und beim wein nicht zögerlich sein, der beste ist gerade genug für uns businessmenschen. der wert eines menschen wird daran gemessen, wieviel kohle er hat, ist ja klar. braucht man gar nicht darüber diskutieren, oder? sind eben die dinge des lebens, die man schon mit der muttermilch aufsaugt. nur loser wissen nicht bescheid. und er war nie ein loser gewesen. hatte es weit gebracht in seiner sparte. man blickte zu ihm auf. man hörte auf ihn, ja, man hatte einen heidenrespekt. er hatte einen der top-parkplätze vor der firma. sein bmw stand jetzt da, wo er hingehörte. sein neuer bmw. und seine sekretärin war zucker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das einzige, was er eben nicht hatte, war freizeit. er hätte sowieso nicht gewusst, wohin er gehen sollte. vielleicht in die stadt, für seine jeweilige freundin was hübsches schweineteures einkaufen, damit sie ihn umso mehr wollte. damit sie sich bei ihren freundinnen blicken lassen konnte. alles sündteure callgirls, da war er ohne illusion. nur dass sie das alles unter liebe abbuchten. er tat es nicht und er war immer damit gut gefahren. liebe? zu seiner arbeit, ja. die firma war seine wahre liebe, immer gewesen. bis zu dem tag...also eigentlich gestern...gestern abend, genau gesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es war ein stinknormaler arbeitstag gewesen. er hatte die streicheleinheiten der zuckermaus im vorzimmer kassiert wie an jedem tag, hatte sich dann mit einigen der üblichen verdächtigen zum mittagessen verabredet, fast alles speichellecker, die an seinen job wollten und ihn umschwärmten wie die fliegen den abfall. schlechter vergleich. jedenfalls zog er immer eine meute bewunderer hinter sich her. man wollte von ihm lernen. seine erfolgsgeschichte hören. und natürlich seine börsentips, darauf waren sie alle scharf. als sie dann gemeinsam in der kantine sassen - für mehr war mittags kaum zeit - war ihm trotz gedränge und geschiebe zwischen den tischen aufgefallen, dass eine gestalt ganz allein an einem tisch gesessen war. ein kollege, einer der besten, der härtesten. ein macher. er sass dort ganz allein, was ungewöhnlich war und man schien seine anwesenheit nicht zu bemerken. die gestalt sass dort, in gedanken versunken, im grauen zwielicht des herbsttages, vor einem glas bier. sein blackberry lag vor ihm auf dem tisch, das handy daneben. unbenutzt. einigermassen seltsam für einen wie den dort. einen, der immer telefonierte, dessen stimme man im stimmengewirr der kantine immer klar ausmachen konnte. er sah noch einmal genauer hin. sein kollege hatte die krawatte gelockert und den hemdkragen geöffnet. er sah aus, als wäre ihm totenübel. aber bald vergass er ihn über der konversation. er hatte andere probleme. sein terminkalender war randvoll und der tag würde noch lang werden.&lt;br /&gt;am abend, als er das bürogebäude verliess, sah er, dass im büro des kollegen noch licht brannte. überstunden. nicht übel. guter mann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nun befand er sich hier an diesem strand an einem fahlen herbstmorgen, blickte starr aufs wasser und hatte den längsten tag seines lebens vor sich. das wasser sah grau aus, bleiern, unfreundlich. nicht gerade ein tag, an dem man normalerweise an den strand geht, nicht freiwillig, es sei denn, man musste mit sich selbst allein sein. zum ersten mal seit langem hatte er nicht zuhause geschlafen. er war schon zuhause angekommen, hatte es sich vor dem essen mit einem aperitiv vor dem fernseher bequem gemacht, die nachrichten eingeschaltet. dann hatte sein handy geläutet. er hatte den anruf entgegen genommen. 5 minuten danach war er wortlos aufgestanden und hatte seine gemütliche, luxuriöse wohnung verlassen, war in seinen wagen gestiegen und die ganze nacht ohne ziel herumgefahren, bis er sich schliesslich bei morgengrauen hier gefunden hatte, an einem einsamen strand, wo zur hölle auch immer der war. er wusste es nicht. konnte am anderen ende der welt sein und es war ihm egal. genauso wie sein handy, das einsam und stundenlang in seinem auto vor sich hingeläutet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;veruntreuung von firmengeldern. ein riskanter aktiendeal, der schiefgegangen war. er nickte bitter. kann passieren. wenn man sich zu viel zutraut, wenn man es gewohnt ist, immer die richtigen entscheidungen zu fällen, dann konnte sowas passieren. es war das schlimmste, was passieren konnte, aber es konnte nun mal passieren und irgendwie konnte man immer noch etwas geradebügeln, man war ja erfinderisch, man konnte vielleicht noch einiges davon retten, zumindest es versuchen. kein grund, sich einfach so...&lt;br /&gt;er rauchte sich eine zigarette an. irgendwann in dieser nacht hatte er wieder zu rauchen begonnen. einfach gesprungen. der mann hatte familie. eine frau und zwei kinder. und alles, was er ihnen hinterlassen konnte, waren ein paar zeilen, dass es ihm leid täte. klar tat es ihm leid, das hätte er gar nicht erwähnen müssen. keine entschuldigung würde ausreichen, gar keine. dass er ein versager war. so hatte er geschrieben. er hätte versagt und nun war alles zu ende. aus. vorbei. jahrzehntelang geschuftet wie ein blöder, dann eine amoktat und schon war alles vorbei.&lt;br /&gt;er sah den kollegen noch immer vor seinem geistigen auge im herbstlichen zwielicht sitzen. er hätte hingehen sollen. er hatte ja gemerkt, dass der mann völlig hinüber war, aber er war lieber mit seinen leuten zusammengesessen und hatte sich von ihnen honig ums maul schmieren lassen. er sah noch immer die zusammengesunkene gestalt des mannes vor sich. zum ersten mal seit langem kamen ihm die tränen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er ging einige schritte den strand hinunter, und dann so weit, bis das kühle grau seines bmw ausser sichtweite geriet. er war völlig ratlos. er hatte noch nie so viel zeit gehabt. den ganzen tag lang. freizeit, wie einer, der völlig nutzlos war. er hatte keine eile, von hier wegzukommen. es war ihm egal, was in seinem real life gerade passierte, das er hinter sich gelassen hatte. vielleicht nur für einen tag. den längsten tag seines lebens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-2409311833076244103?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/2409311833076244103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=2409311833076244103' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2409311833076244103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2409311833076244103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/05/der-langste-tag-seines-lebens.html' title='der längste tag seines lebens'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-7043473418441676084</id><published>2010-05-18T18:44:00.006+02:00</published><updated>2010-05-18T20:44:40.800+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dark city'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rebell'/><title type='text'>rebell</title><content type='html'>warum zitierst du eigentlich so oft gedichte? ich meine, was bringt es dir, hier in dieser drecksstadt von den alten romantikern wieder und wieder anzufangen, so als wäre hier noch alles..&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;in ordnung?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;so ungefähr, ja. in ordnung, könnte man so sagen. hast du keine gefühle?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;was soll das wieder heissen, hast du keine gefühle? ich hab genug gefühle, darum liebe ich diese gedichte ja so.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;ich denke, nur ein gefühlloser mensch kann es ertragen, solche gedichte zu lesen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;was im prinzip schon mal ein widerspruch an sich ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;hast du..ich meine..hast du kein herz? das dir gerade bricht? wie kannst du es ertragen, von mondlicht und sternen zu faseln, von wäldern und menschen, die auf diese obszöne art und weise so ehrenhaft sind, dass ich kotzen könnte, wie packst du das? schau dich doch mal um, mann, und sag mir, ob es nicht absolut lächerlich ist, hier noch an solche dinge zu glauben. und das machst du auch, oder? du glaubst daran. stimmt's? du tust das.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;und hier ist auch schon die lösung des widerspruchs. ich glaube dran, da hast du recht. darum bricht mein herz auch nicht, wie du es so schön poetisch ausgedrückt hast. du hingegen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;was, ich?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;du glaubst nichts davon. du hoffst nicht, du glaubst nicht, du hast keinen weg, den du trotz dieser verwirrung, die hier überall herrscht, gehst.. unbeirrt gehst, weil du genau weisst, dass es diesen weg gibt, egal zu welcher zeit wir gerade geboren wurden. du bist zwar nicht innerlich tot, sonst wärst du abgestumpft und dein herz würde sich nicht anfühlen, als würde es gerade brechen. aber du bist fast tot. du steckst zwischen hohen mauern fest und kannst dich nicht mehr bewegen. hast du nicht das gefühl, gefangen zu sein?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;könnte man so sagen, ja. und immer wieder gegen mauern zu rennen, und mir den kopf blutig schlagen, und was am schlimmsten ist, das alles auch noch ohne sinn. irgendwann dachte ich, ich lasse es sein. die mauern sind nun mal da und es gibt keinen weg raus. man muss sich damit abfinden.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;du hast etwas übersehen. etwas wirklich wichtiges, das sogar in den romantischsten gedichten immer wieder vorkommt. man findet sich nicht mit situationen ab, die schlecht sind. es sind alles rebellen, die da drin vorkommen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;ja, rebellen des geistes, vielleicht, ja. aber was bringt es, ein rebell des geistes zu sein?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;das wort nimmt gestalt an. zuerst war immer das wort. kennst du sicher, oder. stammt aus der bibel. ganz wichtige worte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;alter, irgendwie kommt mir vor, als würde ich am meer stehen, gerade jetzt, und da wären da nur das meer, und du, und ich, und ich könnte einfach so sagen, ich will mein leben so und nicht anders leben, und all das würde einfach so klappen. lächerlich, oder?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;nur dann lächerlich, wenn lächerlich in diesem zusammenhang heisst, dass du wirklich was kapiert hast. ich würde sagen, du hast was gecheckt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;ok, nehmen wir mal an, ich wäre ein rebell des geistes. ich hab dinge im kopf wie du. ehrenhaftigkeit, ewige suche nach gleichgesinnten und liebe zu menschen und zur natur, was bringt es mir letztendlich ein? ausser immer wieder enttäuscht zu werden?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;mh..die enttäuschungen kann ich dir garantieren. die kommen auf dich zu wie das amen im gebet. du erträgst sie und hältst den kopf hoch, du trägst es mit würde und du fängst immer wieder bei null an, egal, was da noch passieren wird. irgendetwas undefinierbares gibt dir kraft, das alles zu packen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;und irgendwann lese ich deine gedichte, ohne dran zugrundezugehen, was?&lt;br /&gt;i&lt;span style="font-style: italic;"&gt;rgendwann liest du meine gedichte, ja. und irgendwann schreibst du deine eigenen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich und gedichte, oh mann. am liebsten würde ich jetzt die mauern volltaggen, ich würd denen gern sagen, was ich von ihnen halte, den säcken da oben. und ich würd worte wählen, die sie betroffen machen, verstehst du? die ihnen ..&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;das herz brechen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ja.&lt;br /&gt;verdammt...ja!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-7043473418441676084?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/7043473418441676084/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=7043473418441676084' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' 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scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='poetry'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='empty houses'/><title type='text'>Why I do not see here the ships...</title><content type='html'>Why I do not see here the ships&lt;br /&gt;With sails from the Southern seas?&lt;br /&gt;Why there is no wind and I cannot hear the waves?&lt;br /&gt;All I want is to leave and be with you forever…&lt;br /&gt;My house is like a stone tomb&lt;br /&gt;I feel daft and blind&lt;br /&gt;And I can only see that winter night,&lt;br /&gt;This fear of black streets where you go away…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;R. Lutsenko&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-2749637477788982662?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/2749637477788982662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=2749637477788982662' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2749637477788982662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2749637477788982662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/05/why-i-do-not-see-here-ships.html' title='Why I do not see here the ships...'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-381404653535663756</id><published>2010-05-04T17:50:00.002+02:00</published><updated>2010-05-18T20:41:23.523+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S-BCyoQ4Z9I/AAAAAAAACeU/4qLshD9_k-c/s1600/PICT1806_large.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 290px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S-BCyoQ4Z9I/AAAAAAAACeU/4qLshD9_k-c/s400/PICT1806_large.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5467443385196898258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;image via: &lt;a href="http://weheartit.com/entry/1824438"&gt;http://weheartit.com/entry/1824438&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-381404653535663756?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/381404653535663756/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=381404653535663756' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/381404653535663756'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/381404653535663756'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/05/blog-post.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S-BCyoQ4Z9I/AAAAAAAACeU/4qLshD9_k-c/s72-c/PICT1806_large.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-1290123213170264033</id><published>2010-05-04T17:41:00.009+02:00</published><updated>2010-05-18T20:22:24.124+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='poetry'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='empty houses'/><title type='text'>a finger to the lips</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S-BB3hiy6kI/AAAAAAAACeE/cKneOeKEDxE/s1600/100_1472_large.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 292px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S-BB3hiy6kI/AAAAAAAACeE/cKneOeKEDxE/s320/100_1472_large.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5467442369780705858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;the lips of truth&lt;br /&gt;are pressed tight&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a finger to the lips&lt;br /&gt;tells us&lt;br /&gt;the time has come&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;for silence&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;no one will answer&lt;br /&gt;the question&lt;br /&gt;what is truth&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;the one who knew&lt;br /&gt;the one who was the truth&lt;br /&gt;is gone&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~ Tadeusz Różewicz&lt;br /&gt;translated from Polish by Joanna Trzeciak&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;image via: &lt;a href="http://weheartit.com/entry/1774840"&gt;http://weheartit.com/entry/1774840&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-1290123213170264033?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/1290123213170264033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=1290123213170264033' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1290123213170264033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1290123213170264033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/05/finger-to-lips.html' title='a finger to the lips'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S-BB3hiy6kI/AAAAAAAACeE/cKneOeKEDxE/s72-c/100_1472_large.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-6978148535448524233</id><published>2010-04-16T22:08:00.001+02:00</published><updated>2010-05-18T20:46:23.341+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'></title><content type='html'>A white woman, about 51 years old, was seated next to a black man on an airplane. Obviously disturbed by this, she called the air hostess. “Madam, what is the matter?” the hostess asked. “You obviously do not see it,” she responded. “You placed me next to a black man. I do not agree to sit next to someone from such a repugnant group. Give me an alternative seat.” “Be calm please,” the hostess replied. “Almost all the places on this flight are taken. I will go to see if another place is available.” The Hostess went away and then came back a few minutes later. “Mam, I spoke to the captain and he informed me that there is also no seat in the business class. All the same, we still have one place in the first class.” Before the woman could say anything, the hostess continued, “It is not usual for our company to permit someone from the economy class to sit in the first class. However, given the circumstances, the captain feels that it would be scandalous to make someone sit next to someone so disgusting.” The hostess turned to the black man and said “Therefore, Sir, if you would like to, please collect your hand luggage, a seat awaits you in first class.” At that moment, the other passengers who were shocked by what they had just witnessed stood up and applauded.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-6978148535448524233?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/6978148535448524233/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=6978148535448524233' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6978148535448524233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6978148535448524233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/04/white-woman-about-51-years-old-was.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-1858463532044595142</id><published>2010-04-14T09:43:00.003+02:00</published><updated>2011-05-04T17:06:11.728+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rebell'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>runaway</title><content type='html'>die autositze rochen leicht nach tabak und leder. die strasse war silbriggrau von regen der vergangenen nacht und glänzte.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;es gibt momente im leben, die einfach perfekt sind&lt;/span&gt;, dachte sie&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;nur meistens verschläft man sie, oder man hat verlernt, sie wahrzunehmen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sie war früh aufgebrochen, es war noch dunkel gewesen, die rezeption des hotels war noch nicht besetzt. sie hatte den schlüssel auf den tresen gelegt und war gegangen, ohne sich gedanken darüber zu machen, warum sie ihren urlaub ganz plötzlich unterbrochen hatte. sie wusste es ohnehin. ihr zimmer wäre noch einige tage für sie reserviert gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sie wollte jedoch etwas anderes. etwas, das sie selbst noch nicht kannte. in ihr uraltes auto steigen und weiterfahren. im auto schlafen, ohne über die möglichen gefahren nachzugrübeln. dass gerade solche aktionen für eine junge frau gefährlich sein könnten, wusste sie natürlich. sie war mit warnungen vor gefahren und bedrohungen aufgewachsen, man hatte sie damit vollgestopft, seit ihrer frühesten kindheit.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;geh am abend nicht allein weg,&lt;br /&gt;nimm eine freundin mit, wenn du fortgehst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;geh nicht dahin, wo du am liebsten bist,&lt;br /&gt;spiel nicht im dunklen allein, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;komm am abend rechtzeitig nach hause.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;dinge wie diese hatte sie sozusagen mit der muttermilch in sich aufgesogen. darin unterschied sie sich nicht von den anderen mädchen, die sie kannte, sie waren alle zu einer generation scheuer rehe oder feiger hasen erzogen worden.&lt;br /&gt;die assoziation mit tieren liess sie kurz lächeln,&lt;br /&gt;vor allem die falsche assoziation, da sie sich eher einer katze verwandt fühlte&lt;br /&gt;zu allem bereit und durchaus fähig sich zu wehren.&lt;br /&gt;auch ohne einen ziegelstein in ihrer handtasche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;jetzt lachte sie und sah auf einmal so jung aus, wie sie sich fühlte.&lt;br /&gt;wie eine göre, die von zuhause weggelaufen war.&lt;br /&gt;sie hatte durchaus nicht vor, am abend rechtzeitig nach hause zu kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-1858463532044595142?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/1858463532044595142/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=1858463532044595142' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1858463532044595142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1858463532044595142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/04/runaway.html' title='runaway'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-8119906789821750486</id><published>2010-04-01T12:05:00.000+02:00</published><updated>2010-05-10T11:24:22.340+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>Isan - Gunnera</title><content type='html'>&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Cc2yBoYNn8w&amp;amp;hl=en_GB&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Cc2yBoYNn8w&amp;amp;hl=en_GB&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-8119906789821750486?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/8119906789821750486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=8119906789821750486' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8119906789821750486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8119906789821750486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/04/isan-gunnera.html' title='Isan - Gunnera'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-2707794627627075127</id><published>2010-03-30T12:48:00.002+02:00</published><updated>2010-05-18T20:44:40.802+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='quotes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rebell'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S7HXM7CMq5I/AAAAAAAACZM/2DhlQUAXU_c/s1600/cobain.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 260px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S7HXM7CMq5I/AAAAAAAACZM/2DhlQUAXU_c/s400/cobain.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5454377240727694226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;“&lt;/span&gt;I like punk rock. I like girls with weird eyes. I like drugs. I like passion. I like things that are built well. I like innocence. I like and am grateful for the blue collar worker whose existence allows artists to not have to work at menial jobs. I like killing gluttony. I like playing my cards wrong. I like various styles of music. I like making fun of musicians whom I feel plagiarize or offend music as art by exploiting their embarrassingly pathetic versions of their work. I like to write poetry. I like to ignore others’ poetry. I like vinyl. I like nature and animals. I like to be by myself. I like to feel guilty for being a white, American male.&lt;span style="font-size:180%;"&gt;”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurt Cobain&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://loveyourchaos.tumblr.com/post/483919999"&gt;via: http://loveyourchaos.tumblr.com/post/483919999&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-2707794627627075127?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/2707794627627075127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=2707794627627075127' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2707794627627075127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2707794627627075127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/03/i-like-punk-rock.html' title=''/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S7HXM7CMq5I/AAAAAAAACZM/2DhlQUAXU_c/s72-c/cobain.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-6047896543838406707</id><published>2010-03-23T13:44:00.021+01:00</published><updated>2011-05-14T01:52:33.088+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dark city'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das geheimnis der sterne'/><title type='text'>der rote stern</title><content type='html'>die strasse ist dunkel. sehr dunkel. ein eisiger wind pfeift und fährt unter meinen ledermantel, der wind weht mir fast die zigarette aus der hand. ideale voraussetzungen für einen spaziergang durch die strassen von d.c. ich stapfe die strasse entlang und vermeide es, auf die eisigen stellen zu steigen. mein atem verweht, eine spur wärme, nur eine spur, dann nichts mehr.&lt;br /&gt;ein japanisches restaurant, mit sternen im fenster. ich denke noch, wie seltsam. fast zu romantisch für ein japanisches restaurant. ich bleibe vor der auslage stehen, betrachte die sterne und bemerke, dass sie aus feinem papier gefaltet wurden. eine junge frau sitzt mit dem rücken zu mir auf dem boden im lokal. sie ist allein im raum, der einzige gast, aber wahrscheinlich handelt es sich um die besitzerin des ladens. um diese zeit und bei diesem wetter ist es kein wunder, dass niemand mehr unterwegs ist. das bild der frau im hellen licht wirkt seltsam beruhigend auf mich, heimelig, und wunderschön. wie sie so dasitzt, ihr gerader rücken, das lange, schwarze haar, das ihr über den rücken fällt. rund um sie verteilt liegen bögen aus papier. ich sehe erst jetzt, dass sie papier faltet. wahrscheinlich die sterne für die schaufenster-dekoration.&lt;br /&gt;ich habe lust, ans fenster zu klopfen und sie auf mich aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;in diesem augenblick dreht sie sich um und sieht mich durch die fensterscheibe an. ich winke, doch sie erwidert meinen gruss nicht. sie starrt ausdruckslos durch mich hindurch. in der hand hält sie einen grossen, roten stern.&lt;br /&gt;sie ist blind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich fühle mich geborgen in ihrem blick. und sie scheint mich auf irgendeine art zu sehen. sie scheint mich zu spüren.&lt;br /&gt;langsam streckt sie die hand aus und hält mir den stern entgegen.&lt;br /&gt;ein teil von mir möchte in diesem moment nur rennen. weg von hier, zurück in die kalte, windige strasse und weiterlaufen, bis ich nicht mehr kann.&lt;br /&gt;und doch möchte ich zu ihr.&lt;br /&gt;ich will den stern.&lt;br /&gt;mein entschluss ist schnell. spontan, wie alles in dieser nacht. ich werde das lokal betreten und dort der einzige gast sein. und ich möchte ihre geschichten hören, spüren, wie sie sich in meinen arm schmiegt wie eine katze.&lt;br /&gt;ich kratze an der tür und sie erhebt sich mit einer geschmeidigen bewegung, um mir zu öffnen.&lt;br /&gt;zwischen uns brennt der rote stern&lt;br /&gt;sein feuer ist alles, was ich wollte, in dieser nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S6jDuQTHqFI/AAAAAAAACY0/K6EHfb-3sOQ/s1600-h/night_street.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S6jDuQTHqFI/AAAAAAAACY0/K6EHfb-3sOQ/s400/night_street.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451822548348545106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;image source: &lt;a href="http://deperthes.tumblr.com/post/459546701"&gt;http://deperthes.tumblr.com/post/459546701&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;..................................................................................................&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie viel zeit vergangen ist, kann er nicht sagen. es ist angenehm warm, so angenehm, dass er immer wieder einnickt, dann kommen wieder wachzustände, unterbrochen von klarsichtigen momenten, abwechselnd, hin und herdriftend zwischen bewusstem erleben und unbewusstem handeln, am schluss nur noch das klare sehen nach innen, ohne die hoffnungslosigkeit des traumes. das einzig reale scheint der rote stern zu sein, den er vor sich auf dem tisch sieht, aber sogar der rote stern verändert seine konturen, wird ab und zu zu einer flamme, dann wieder zu einer blüte. und doch weiss er, dass die form und selbst die farbe des sternes vielschichtig ist, dass der stern selbst im grunde nur aus licht besteht&lt;br /&gt;kann es sein, dass man verändert wird, wenn man ihn anfasst?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;gibt es langzeitfolgen?&lt;/span&gt; fragt er spontan und findet sich selbst wieder mal unsagbar dämlich. wie könnte die frau auch wissen, was er mit langzeitfolgen meint. sie lächelt. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;es ist ja nur ein stern&lt;/span&gt;, sagt sie achselzuckend. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gerade darum&lt;/span&gt;, antwortet er. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;was weiss man schon von ihm?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;er hat dich aus der kälte gelockt&lt;/span&gt;, sagt sie. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mit seiner macht hat er dich angezogen. und du weisst, was seine macht ist?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;er erinnert sich. an alle tränen, die er immer vergossen hat, um den verstreuten sternenstaub, der sich in unzähligen menschen wiederfindet. wie oft er für sie gebetet hat, ihnen seine letzte kraft gegeben hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;es war doch alles umsonst&lt;/span&gt;. sagt er bitter.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ist es umsonst, wenn ein stern leuchtet?&lt;/span&gt; fragt sie.&lt;br /&gt;er sieht sie stumm an.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-6047896543838406707?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/6047896543838406707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=6047896543838406707' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6047896543838406707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/6047896543838406707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/03/der-rote-stern.html' title='der rote stern'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S6jDuQTHqFI/AAAAAAAACY0/K6EHfb-3sOQ/s72-c/night_street.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-3225750946736150325</id><published>2010-03-22T13:31:00.001+01:00</published><updated>2010-05-18T20:55:12.371+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='quotes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rebell'/><title type='text'>somewhere someone is thinking of you</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;span class="title"&gt;&lt;span&gt;Somewhere someone is thinking of you. Someone is calling you an angel. This person is using celestial colors to paint your image. Someone is making you into a vision so beautiful that it can only live in the mind. Someone is thinking of the way your breath escapes your lips when you are touched. How your eyes close and your jaw tightens with concentration as you give pleasure a home. These thoughts are saving a life somewhere right now. In some airless apartment on a dark, urine stained, whore lined street, someone is calling out to you silently and you are answering without even being there. So crystalline. So pure. Such life saving power when you smile. You will never know how you have cauterized my wounds. So sad that we will never touch. How it hurts me to know that I will never be able to give you everything I have.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Henry Rollins&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-3225750946736150325?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/3225750946736150325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=3225750946736150325' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/3225750946736150325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/3225750946736150325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/03/somewhere-someone-is-thinking-of-you.html' title='somewhere someone is thinking of you'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-4283550834295772787</id><published>2010-01-27T03:17:00.001+01:00</published><updated>2010-03-23T13:52:52.964+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>daydream</title><content type='html'>&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ldPf3yqq3-8&amp;hl=en_GB&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/ldPf3yqq3-8&amp;hl=en_GB&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-4283550834295772787?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/4283550834295772787/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=4283550834295772787' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4283550834295772787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4283550834295772787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/01/i-am-waiting.html' title='daydream'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' 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src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-1721273783174509143?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/1721273783174509143/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=1721273783174509143' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1721273783174509143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1721273783174509143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/01/ghost-drifting-through-snow.html' title='ghost drifting through snow'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/S1w6G5MbESI/AAAAAAAACRc/NYxo82ynHCg/s72-c/ghost01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-5483512367257934302</id><published>2010-01-23T11:06:00.003+01:00</published><updated>2010-05-10T11:29:59.454+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>auf der weiten ebene</title><content type='html'>das mädchen steht auf einer weiten ebene. es ist winter. in einiger entfernung kann sie wälder ausmachen und sie weiss, dass sie diese wälder durchqueren wird, wenn sie die ebene durchmessen hat, und dass sie dann weiter muss, weiter, über wiesen, zugefrorene seen, sie wird über zäune klettern und brücken überqueren. während sie den weg zurücklegt, meist laufend, wird sie die letzten zweifel für immer verlieren. sie weiss, dass es nötig ist, in bewegung zu bleiben und nur kurze rastpausen einzulegen. ihr weg ist sehr weit und es könnte sich wirklich noch ausgehen, das ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;was ist dein ziel&lt;/span&gt;, fragten sie einige, doch eine antwort darauf zu geben, war ihr immer zu schwer gefallen. man kann nicht einfach sitzen bleiben und über ein weit entferntes ziel diskutieren. man muss sich bewegen, damit das ziel wieder klar vor augen tritt. so kam es, dass sie anfing, der sprache zu misstrauen. bewegung ist das ziel. noch nie war ihr bewusst gewesen, was dieser satz eigentlich bedeutet, doch heute ist es leicht, zu verstehen. der weg ist das ziel. und bewegung ist alles. ihr herz fühlt sich befreit an, als sie einen letzten blick zurück wirft, diesmal ohne stirnrunzeln, ohne zorn im blick. sie hätte niemals dort bleiben können, wo sie die letzten jahre verbracht hatte. und sie hatte einiges gelernt in den letzten jahren. umsonst war es also nicht gewesen.&lt;br /&gt;die ersten schritte im frisch gefallenen schnee, fast tänzerisch, leicht. dann beginnt sie, zu laufen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-5483512367257934302?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/5483512367257934302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=5483512367257934302' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5483512367257934302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5483512367257934302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2010/01/auf-der-weiten-ebene.html' title='auf der weiten ebene'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-8819957337119527305</id><published>2009-10-31T14:08:00.003+01:00</published><updated>2010-05-18T20:40:49.793+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ghosttowns and playgrounds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die untröstlichen dinge'/><title type='text'>transitions</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vc4LsaoEQh0&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vc4LsaoEQh0&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YUvn1pAhik0&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/YUvn1pAhik0&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-8819957337119527305?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/8819957337119527305/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=8819957337119527305' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8819957337119527305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/8819957337119527305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2009/10/transitions.html' title='transitions'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-5145236868545085699</id><published>2009-10-04T15:47:00.001+02:00</published><updated>2010-05-18T20:14:10.871+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ghosttowns and playgrounds'/><title type='text'>we are ghosts</title><content type='html'>we are ghosts&lt;br /&gt;dreaming of disintegration&lt;br /&gt;in winter&lt;br /&gt;our breath will be fog&lt;br /&gt;our eyes  pale blue&lt;br /&gt;the eyes of newborn babies&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;the core of substance is emptyness&lt;br /&gt;the core of emptyness is wholeness&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;the blue sky resembles the eyes of newborn babies&lt;br /&gt;it has no colour, it's just a reflection of light&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-5145236868545085699?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/5145236868545085699/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=5145236868545085699' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5145236868545085699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5145236868545085699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2009/10/we-are-ghosts.html' title='we are ghosts'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-5829007457864859038</id><published>2009-09-22T11:57:00.007+02:00</published><updated>2010-05-18T20:14:22.453+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='lyrics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ghosttowns and playgrounds'/><title type='text'>the creature</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/SsipDeud7cI/AAAAAAAACEo/XJMrDlMKCt0/s1600-h/53720c.gif"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 144px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/SsipDeud7cI/AAAAAAAACEo/XJMrDlMKCt0/s320/53720c.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388742831401463234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;Elf Power: The creature&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Careful where you hide, secrets come alive&lt;br /&gt;Walk right by the evil things, slip into the night&lt;br /&gt;I am the creature and I'll roam&lt;br /&gt;I've lived a thousand times before&lt;br /&gt;No longer waiting at your door&lt;br /&gt;I am the creature and I'll roam&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All across the land, the spectre holds your hand&lt;br /&gt;Though her face, you cannot see, her thoughts you'll understand&lt;br /&gt;I am the creature and I'll roam&lt;br /&gt;I've lived a thousand times before&lt;br /&gt;No longer waiting at your door&lt;br /&gt;I am the creature and I'll roam&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Come on under, I'll be waiting right beneath your feet&lt;br /&gt;Time is over, we're forgotten, lightning fills the seas&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Have you ever heard the noises and the words&lt;br /&gt;Calling out to lure you to the boiling underworld?&lt;br /&gt;I am the creature and I'll roam&lt;br /&gt;I've lived a thousand times before&lt;br /&gt;No longer waiting at your door&lt;br /&gt;I am the creature and I'll roam&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Come on under, I'll be waiting right beneath your feet&lt;br /&gt;Time is over, we're forgotten, lightning fills the seas&lt;br /&gt;Lightning fills the seas, lightning fills the seas&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;[ The Creature Lyrics on http://www.lyricsmania.com/ ]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-5829007457864859038?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/5829007457864859038/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=5829007457864859038' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5829007457864859038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5829007457864859038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2009/09/creature.html' title='the creature'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/SsipDeud7cI/AAAAAAAACEo/XJMrDlMKCt0/s72-c/53720c.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-2703570346037775783</id><published>2009-09-12T13:03:00.006+02:00</published><updated>2011-04-13T04:14:39.823+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>follow the map</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:78%;"&gt;zwischenstation: tiefer winter. ausruhen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" src="http://www.youtube.com/embed/8bAUK-aoqt8" allowfullscreen="" width="350" frameborder="0" height="300"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;was zählt wirklich? du weisst es. wir sind schon so weit gekommen. stell dir vor, du würdest stehenbleiben, gerade jetzt. ruh dich kurz aus. deine reise ist noch nicht vorbei. wenn sich das universum wie eine kugel über euch schliesst, bist du angekommen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;über euch?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;jeder mensch hat sein gegenstück. niemand ist allein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-2703570346037775783?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/2703570346037775783/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=2703570346037775783' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2703570346037775783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' 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scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>wanderlust</title><content type='html'>&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/R8s4AEKrYm0&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/R8s4AEKrYm0&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;irgendwann werde ich wohl immer auf reisen sein. ein festes domizil brauche ich dann nicht mehr,&lt;br /&gt;ich werde in hotels, motels und pensionen absteigen.&lt;br /&gt;mein steckenpferd, seltsame dinge aus aller welt zu sammeln, werde ich dennoch nicht aufgeben.&lt;br /&gt;ich werde meine besitztümer auf lagerräume und schliessfächer in der ganzen welt verstreuen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-4069446728192402889?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/4069446728192402889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=4069446728192402889' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4069446728192402889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4069446728192402889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2009/08/bjork-wanderlust.html' title='wanderlust'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-2621077317254138518</id><published>2009-08-30T09:54:00.016+02:00</published><updated>2010-05-18T20:40:28.745+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='am ozean'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>über das verschwinden</title><content type='html'>tief luft holen....und langsam untertauchen.  die augen weit öffnen, keine angst vor dem brennen des salzwassers. das licht färbt die wasserfläche über dir in grün, von dem du oft geträumt hast, funkendes grün, das es auf der erdoberfläche nicht gibt. die luft reicht noch aus, sinke tiefer. langsam verschwindet das funkeln, vereinzelt sickert noch licht zu dir herunter. langsam gewöhnst du dich wieder an schwerelosigkeit, auch deine gedanken werden leichter, weicher. bis du dich auflöst und ganz zu verschwinden scheinst. doch langsam kommst du selbst wieder zum vorschein. was bleibt von dir, wenn alles schwere von dir genommen wird? wer bist du? jede zelle in deinem körper schwingt auf einer frequenz, die musik gleicht. tauch noch tiefer und lass die augen weit offen.&lt;br /&gt;du lässt die luft aus deinen lungen entweichen, myriaden von luftbläschen umgeben deine schwebende gestalt&lt;br /&gt;es ist der beste augenblick, der gleichzeitig ein abschied ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der mann liegt auf der wiese vor dem haus und blickt in den himmel. seine haare trocknen langsam im wind. immer wieder blickt er zum meer hinüber, dann wieder zum himmel. als wären dort in den urelementen alle antworten enthalten, die er immer gesucht hat.&lt;br /&gt;weit über ihm taucht ein vogel ins blau, immer weiter, bis er verschwindet, sich aufzulösen scheint.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;geht es darum, um's eintauchen, um das verschwinden?&lt;/span&gt; schreibt er in sein notitzbuch, das vor ihm im sand liegt. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;müssen wir uns selbst vergessen, um das wirkliche leben zu finden? müssen wir uns erst auflösen, um ganz zu werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich kannte einmal ein mädchen, &lt;/span&gt;&lt;span&gt;schreibt er weiter&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;, ein mädchen, das irgendwie bescheid wusste. manchmal erzählte sie darüber, über das verschwinden. sie sagte, sie würde es gerade lernen. es wäre eine kunst, die lebenslanges lernen erforderte. wenn sie darüber sprach, lag etwas sonderbares in ihren augen, etwas wildes, ungezähmtes. etwas, was nicht menschlich wirkte. nur ein wildes kind,&lt;/span&gt;&lt;span&gt; schreibt er weiter&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;. ein wildes kind, mehr nicht, und mehr wollte sie auch nie sein. &lt;/span&gt;&lt;span&gt;er fragt sich, ob sie es inzwischen geschafft hatte, wieder ein stückchen mehr zu verschwinden. um ihrer heimat näher zu sein.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-2621077317254138518?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/2621077317254138518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=2621077317254138518' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2621077317254138518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/2621077317254138518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2009/08/tief-luft-holen.html' title='über das verschwinden'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-1988168699423931409</id><published>2009-07-31T09:50:00.005+02:00</published><updated>2010-05-18T20:39:43.408+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='am ozean'/><title type='text'>der strandläufer</title><content type='html'>der erwachsene mann, der noch immer die träume eines kindes hatte, sass auf der klippe und sah über das meer, das im letzten licht des tages eine dunkelblaue färbung angenommen hatte, ganz hinten am horizont lag ein streifen grauviolett, es sah so aus, als hätte ein aquarellmaler eine nasse leinwand erst mit der grundfarbe blau bemalt und dann immer wieder neue farben darübergestrichen. mit jeder minute veränderte sich die farbe des meeres, kaleidoskopartig, schillernd, die kalten unterströmungen zogen sich silbern wie feine linien durch's bild, es gab wärmere pools zwischen den riffen, die in hellerem blau oder grünblau changierend im letzten licht der untergehenden sonne dalagen und ihn, den mann auf der klippe, einluden, hineinzuspringen und zum zentrum des grün zu tauchen, wo das wasser warm und die farbenpracht der riffe unendlich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;doch es wurde langsam kalt, er hatte sich schon seinen pullover übergestreift und liess das baden für heute lieber sein. er mochte es, einfach nur auf der klippe zu sitzen und den wellen zuzusehen, den schaumbrechern, die als weisse krönungen auf den wellen sassen, der gischt am strand, wo sich wasser und sand trafen und wo das wasser sanft ausrollte. einige dunkelgrüne algen brachte der ozean dem sand aus seinen tiefen mit, einige krebschen und kleingetier, das sich unverzüglich in den nassen sand grub, einige muschelsplitter und ein, zwei der grossen muschelgehäuse, die er liebte, aber nie mit nach hause nahm. er warf sie lieber zurück ins wasser, obwohl er nicht wissen konnte, ob der eigentliche besitzer, das muscheltier, noch lebte oder nicht. er liebte die grossen muschelgehäuse und bizarres treibholz und er fotografierte sie oft, wenn sie am strand liegend seltsame formen ergaben, die er manchmal zu ergründen suchte. es war jedoch besser, sie einfach nur zu betrachten. lange, in alle details gehend, minutiös. er konnte stundenlang nur schauen. die touristen am strand, die er oft beobachtete und die muscheln sammelten, um sie später wieder wegzuwerfen, die flüchtigen seelen, die er oft hier entlangkommen sah, bemitleidete er immer ein bisschen wegen der hektischen verworrenheit ihrer gedanken und dem, was sie taten, schnell und ohne bedacht, ohne die details zu erkennen, die für ihn immer das schönste waren. die details, die er als das wichtigste erkannt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das wasser lag nun wie ein quecksilberspiegel vor ihm und die erste nächtliche schwärze begann heraufzukriechen, bald würden die ersten sterne in den dunklen ozean gebettet werden und der himmel würde sein spiegelbild auf die oberfläche des wassers hauchen&lt;br /&gt;in diesem seltenen lichten gold&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er zog sich die kapuze in die stirn und wartete&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/SnKjRDT3TSI/AAAAAAAAByI/GtHHCPPeHgY/s1600-h/flaschenpost.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 118px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/SnKjRDT3TSI/AAAAAAAAByI/GtHHCPPeHgY/s200/flaschenpost.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364529619493408034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;für figurehead&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-1988168699423931409?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/1988168699423931409/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=1988168699423931409' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1988168699423931409'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1988168699423931409'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2009/07/der-strandlaufer.html' title='der strandläufer'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_4XHtLh6dxmY/SnKjRDT3TSI/AAAAAAAAByI/GtHHCPPeHgY/s72-c/flaschenpost.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-4964999156804131181</id><published>2009-07-03T11:33:00.006+02:00</published><updated>2010-05-18T20:15:04.935+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>hidden</title><content type='html'>&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3uPvozWiKhs&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/3uPvozWiKhs&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;manchmal ist es schön, die kamera beim autofahren einfach so aus dem fenster zu halten, sagte sie&lt;br /&gt;aber was ist dann schon auf dem film? er sah sie verständnislos an.&lt;br /&gt;sie lachte.&lt;br /&gt;etwas, was du beim autofahren nicht sehen kannst. weil du dich auf die strasse konzentrieren musst.&lt;br /&gt;etwas, was du später gar nicht mal als die strecke erkennen wirst, die du gefahren bist. vielleicht findest du ja was.&lt;br /&gt;und was könnte das sein?&lt;br /&gt;etwas, wo du beim nächsten mal anhalten wirst, um es genau zu betrachten.&lt;br /&gt;er lächelte ihr zu. du bist ganz schön poetisch, weisst du das?&lt;br /&gt;und? wirst du dir den film nachher ansehen?&lt;br /&gt;nur, wenn du beim nächsten mal mitfährst, und wir gemeinsam den ort erkunden, wo ich anhalten werde.&lt;br /&gt;ja, sagte sie. wenn du möchtest.&lt;br /&gt;irgendwie ist das jetzt das einzige, woran ich denken kann. sagte er&lt;br /&gt;ich auch. sagte sie.&lt;br /&gt;beide lachten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-4964999156804131181?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/4964999156804131181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=4964999156804131181' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4964999156804131181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/4964999156804131181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2009/07/hidden.html' title='hidden'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-5201228342660077608</id><published>2009-05-14T13:15:00.003+02:00</published><updated>2011-05-04T17:06:31.478+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='im zug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die untröstlichen dinge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='journeys'/><title type='text'>die verlassene puppe</title><content type='html'>die puppe sass aufrecht in ihrem sitz am fenster. nicht dass es etwas ausmachen würde, wo sie sass. sie starrte mit leeren augenhöhlen geradeaus. von der meereslandschaft, die vor dem zugfenster vorbeiglitt, konnte sie natürlich nichts erkennen. das fenster stand einen spalt weit offen und frische luft drang ins abteil. eine rotblonde haarsträhne wehte in ihr gesicht.&lt;br /&gt;das mädchen war aufgestanden und hinausgegangen, nicht ohne der puppe noch einmal die spitzenhaube zurechtzurücken und ihr übers gesicht zu streichen. sie war aufgestanden und hatte sich noch einmal nach ihr umgedreht, ihre augen waren traurig gewesen, doch sie hatte nicht geweint. an der hand einer erwachsenen frau war sie auf den gang getreten und dann ohne sich umzublicken weiter gegangen. nachdem sie die tür zum abteil leise hinter sich zugezogen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die puppe starrte geradeaus. ihre händchen lagen in ihrem schoss aufeinander, als wären sie gefaltet worden. ein ganzer tag und eine nacht waren vergangen, ohne dass sich etwas getan hätte. nun war es morgen, das erste sonnenlicht drang durch das fenster des abteils und fiel auch auf ihr haar, das wie menschenhaar glänzte. dass es sich tatsächlich um menschenhaar handelte, war nur den kennern der puppenmarke bekannt. es handelte sich um ein teures modell aus paris, aus einer zeit, die man heute schon vergessen hatte. aus einer zeit der grossen namen, der haute couture, der stilikonen, der echten schönen dinge. sie war eines davon. ihr gesicht aus bisquitporzellan leuchtete,als ein sonnenstrahl darauf fiel, die verirrte haarsträhne, die ihr ins gesicht fiel, schien funken zu sprühen, rotgoldene funken, wie flüssiger bernstein. das kleid der puppe war aus altrosafarbenem damast gefertigt, mit häkelspitze an den ärmeln sowie am ausschnitt des kleides. blassviolette borten zierten das kleid, das mit winterweissen perlen und funkelnden glassteinen in dunkelviolett und burgunderrot bestickt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie sie so da sass, bot sie ein bild von exqusisiter surrealer und morbider schönheit. eine puppe allein in einem verlassenen zugabteil am fenster, mit einer winzigen hutschachtel am nebensitz, wie eine kleine reisende, die am zielbahnhof von ihren eltern abgeholt werden würde. nur dass ihre mutter nicht mehr hier war. sie war irgendwo mitten auf der strecke ausgestiegen. obwohl sie es nicht gewollt hatte. die erwachsene frau hatte sie am arm genommen und hinter sich hergezogen und beide waren an einer haltestelle ausgestiegen, die eigentlich stillgelegt worden war, schon vor langer zeit. die haltestelle war nicht einmal im fahrplan verzeichnet gewesen. der bahnhof hatte ungastlich gewirkt, nicht passend für ein junges mädchen, traurig und grau. das junge mädchen war der einzige farbtupfer gewesen, doch als sie sich vom zug entfernt hatte, waren die farben ausgeblichen, als würde sich ein nebliges tuch über sie legen, klamm und kalt und schrecklich grau. sie war leicht gebeugt gewesen, als sie an der hand der frau gegangen war.&lt;br /&gt;der schaffner betrat den waggon und setzte sich auf den platz gegenüber der einsamen puppe, betrachtete ihr funkelndes kleid, beugte sich vor und strich ihr leicht über die weisse wange mit dem hauch von aufgemaltem rosafarbenem puder darüber. &lt;em&gt;sie haben sie weggebracht&lt;/em&gt;, sagte er. &lt;em&gt;niemand dachte, dass es so weit kommen würde. hier auszusteigen, mitten auf der fahrt, und das, noch bevor die strecke einigermassen interessant geworden ist... sie hatte nie die chance, das hier zu sehen&lt;/em&gt;. er lächelte traurig. &lt;em&gt;und dich musste sie hier lassen. gerade dich. du warst ihr schatz, so sagte sie zu mir, aber dort, wo sie jetzt hingeht....es ist ein kleiner tod, das erwachsenwerden. manche überleben es, andere hingegen...die träume verschwinden, weisst du. und irgendwie macht man es immer auch freiwillig. wenn sie sich wirklich gewehrt hätte, dann würde sie jetzt noch hier sitzen, zusammen mit dir. nach einiger zeit wird sie dich vermissen. sie wird sich nach dir sehnen und dann wird sie irgendwann wieder hier auf der strecke stehen. sie hätte mit uns reisen können, aber manche ziehen einen langen und qualvollen fussweg vor, über berge und täler, durch dornenhecken und giftiges gestrüpp. du wirst sie nicht wiedererkennen, wenn sie wieder einsteigt. sie wird traurig aussehen. faltig sein und müde. sie wird dich auf den schoss nehmen und langsam werden die erinnerungen wiederkommen. vergiss nicht, dass du ihre seele bist. auch wenn du jetzt so aussiehst, leer und kalt. das warst du nicht immer, ich weiss&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;die puppe starrte vor sich hin. in ihren leeren augenhöhlen blitzte für eine sekunde ein lichtstrahl auf, gebündeltes licht in allen regenbogenfarben. dann verschwand es so schnell, wie es gekommen war und in ihren leeren augenhöhlen war nichts mehr als grau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dennoch war sie sehr schön. es war nur so, dass ihre schönheit etwas schreckliches bekommen hatte, ähnlich einer relique oder eines konservierten leichnams. &lt;em&gt;wir werden dich einfach hier sitzenlassen,&lt;/em&gt; sagte der schaffner. &lt;em&gt;du hast ein ganzes abteil nur für dich. schade,&lt;/em&gt; murmelte er. &lt;em&gt;so schade, dass das mädchen diesen anblick nicht mehr sehen konnte. gerade jetzt, wo es interessant wird.&lt;/em&gt; er beugte sich zu der puppe vor und begann ihr mit leiser stimme zu beschreiben, was er gerade sah. es war für später, wenn das mädchen, das dann eine ältere frau sein würde, wieder am bahnsteig warten würde. warten, auf das, was inzwischen passiert war, auf die geschichten und gefühle...heimwehkrank und voller sehnsucht. &lt;em&gt;du wirst ihr alles zeigen, sie wird es in deinen augen sehen können&lt;/em&gt;, erklärte er der puppe.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;es ist für später. wenn ihr wieder richtig sehen könnt, du und sie.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-5201228342660077608?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/5201228342660077608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=5201228342660077608' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5201228342660077608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/5201228342660077608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2009/05/die-puppe.html' title='die verlassene puppe'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1471056015127751020.post-1335260585542024150</id><published>2009-05-10T00:56:00.005+02:00</published><updated>2010-05-18T20:39:43.410+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='am ozean'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='music'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='clips'/><title type='text'>das lesezeichen</title><content type='html'>er blätterte noch mal sein abgegriffenes notizbuch durch. eine stelle war anscheinend vor einiger zeit für ihn besonders wichtig gewesen. er hatte zwischen die seiten einen grashalm als lesezeichen eingelegt. der grashalm war vertrocket, bräunlich und sah wie ein strohhalm aus. trotzdem sah es irgendwie bedeutend aus. wichtig. auch wenn es nur damals gewesen war. damals war er aber besser drauf gewesen als jetzt, das musste er sich eingestehen. er hatte abgebaut in den letzten monaten. hatte sich vom schönen schein blenden lassen, der nichts weiter ist als eben nur schein. schein hat ja normalerweise mit licht nichts zu tun. blendwerk. so könnte man sagen. bis man nichts mehr erkennen kann. schon gar nicht sich selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;jedenfalls..der grashalm. bescheiden steckte er zwischen den seiten und sah dennoch viel besser aus als ein lesezeichen aus leder mit goldverzierung. er lächelte. ohne dass er das heft aufschlagen musste, wusste er auf einmal, was dieses lesezeichen zu bedeuten hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;halt ein und atme tief durch. sieh in dich rein. und begegne dir ohne verstellung. sei ehrlich. sei du selbst. imitiere niemanden. sei nur du.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er wartete noch einen moment, fast misstraurisch. war es wirklich? dieses gute gefühl, von innen heraus, das wärmte, wie nichts anderes wärmen konnte, es war tatsächlich wahr. &lt;em&gt;manchmal denkt man sich tot&lt;/em&gt;, sagte er laut und schüttelte über sich selbst den kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er stand auf, sah noch einmal über das meer...er konnte es jetzt erst wieder fühlen. die ruhe, die davon ausging, machte ihn angenehm schläfrig und er wusste, er würde sich nun richtig ausruhen können. vielleicht muss man bestimmte fehler machen, damit man erst begreift, wie schön das war, was man hatte...damit man darum kämpft. es ist es wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="350" height="300"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/w0o8JCxjjpM&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/w0o8JCxjjpM&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="300"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1471056015127751020-1335260585542024150?l=transatlantisexpress.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/feeds/1335260585542024150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1471056015127751020&amp;postID=1335260585542024150' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1335260585542024150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1471056015127751020/posts/default/1335260585542024150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://transatlantisexpress.blogspot.com/2009/05/das-lesezeichen.html' title='das lesezeichen'/><author><name>Lila</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16656728798904450704</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-hSuw2sQmVDI/TsERRP4UhvI/AAAAAAAAD6Q/qNDcBKumNtU/s220/lila_bw.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry></feed>
