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Montag, 22. Februar 2016
Sonntag, 12. Juli 2015
hier bin ich wieder, wie am anfang, mit einigen verletzungen und narben mehr, aber auch mit mehr zuversicht, mehr dankbarkeit für das, was ich kann und was ich bin. die letzten monate waren anstrengend. menschen, die mich klein machen wollten, die mich niemals so sehen wollten, wie ich wirklich bin - hochsensibel, verletzbar, still und fragil, haben meine andere seite zu sehen bekommen und ich wollte mich sofort bei ihnen entschuldigen, was doch einigermassen lächerlich ist - ich entschuldige mich bei menschen, die mich fertigmachen wollten ... aber meine andere seite ist monströs. sie ist brutal und das reine gift, ein bisschen wie skorpiongift ... und rein defensiv. eigentlich hätte ich mich bei mir selbst entschuldigen müssen, denn so verseucht, wie ich dann durch das seelengift bin, das ich verwende, um leute abzuwehren, die mir böses wollen, kann ich nur noch eine zeitlang vegetieren und versuchen, das gift aus dem system zu kriegen, durch viel kontakt mit wasser, innerlich und äusserlich, durch sport, vor allem laufen, bis ich wieder das gefühl habe, ich selbst zu sein.
ich habe einen menschen verloren, der für mich wertvoller war als ich für ihn, könnte man sagen und was mich erstaunt ist die tatsache, dass ich im verlauf der trennung auf diesen menschen zuerst nur amüsiert und am schluss dann extrem aggressiv reagiert habe, aber nichts ist von meiner vor jahren noch für mich typischen selbstverletzung und selbstkritik übrig geblieben, ich habe mich vor diesem menschen geschützt, ich habe mich nicht verletzen lassen, die wunden sind nur oberflächlich und beginnen gerade zu heilen, ein bisschen jucken sie, aber es tut nicht weh. was soll ich sagen - es ist wunderbar. ich kann mir selbst ein guter freund sein. ich kann mich selbst schützen, egal, wie sehr menschen versuchen, mich durch worte oder taten zu treffen.
was mich wundert ist nur, dass es überhaupt jemand versucht. dass menschen anscheinend dafür leben, sich selbst über andere zu stellen, damit sie ihr recht mickriges ego aufpolieren können. anstatt an sich selbst zu arbeiten, denn so perfekt ist niemand, jeder muss lernen, mit seinen inneren dämonen klarzukommen. doch für manche ist genau dieses seelengift, von dem ich vorhin gesprochen habe, eine art lebenselixier. wer dieses elixier auf dauer konsumiert, der muss natürlich nicht an sich arbeiten und lebenslang lernen, denn wie es bei dämonen so ist - sie reden dir ein, eh schon perfekt und immer im recht zu sein. sie nehmen dir die empathie und sensibilität, lassen dich nicht mehr ins herz der anderen menschen sehen und dann bist nur noch du übrig und dein mickriges ego, das sie dann zu elefantengrösse aufblasen. als jugendliche war ich übrigens genau so. ist eine zeitlang her, das ganze.:)
ich blicke jedenfalls wieder nach vorne und habe mich quasi wieder auf den highway begeben, denn wie sagten wir damals immer so schön - du darfst nicht vom highway runterfahren, denn das wäre für dich nicht wirklich angenehm (so ist es, so ist es...)
ich habe einen menschen verloren, der für mich wertvoller war als ich für ihn, könnte man sagen und was mich erstaunt ist die tatsache, dass ich im verlauf der trennung auf diesen menschen zuerst nur amüsiert und am schluss dann extrem aggressiv reagiert habe, aber nichts ist von meiner vor jahren noch für mich typischen selbstverletzung und selbstkritik übrig geblieben, ich habe mich vor diesem menschen geschützt, ich habe mich nicht verletzen lassen, die wunden sind nur oberflächlich und beginnen gerade zu heilen, ein bisschen jucken sie, aber es tut nicht weh. was soll ich sagen - es ist wunderbar. ich kann mir selbst ein guter freund sein. ich kann mich selbst schützen, egal, wie sehr menschen versuchen, mich durch worte oder taten zu treffen.
was mich wundert ist nur, dass es überhaupt jemand versucht. dass menschen anscheinend dafür leben, sich selbst über andere zu stellen, damit sie ihr recht mickriges ego aufpolieren können. anstatt an sich selbst zu arbeiten, denn so perfekt ist niemand, jeder muss lernen, mit seinen inneren dämonen klarzukommen. doch für manche ist genau dieses seelengift, von dem ich vorhin gesprochen habe, eine art lebenselixier. wer dieses elixier auf dauer konsumiert, der muss natürlich nicht an sich arbeiten und lebenslang lernen, denn wie es bei dämonen so ist - sie reden dir ein, eh schon perfekt und immer im recht zu sein. sie nehmen dir die empathie und sensibilität, lassen dich nicht mehr ins herz der anderen menschen sehen und dann bist nur noch du übrig und dein mickriges ego, das sie dann zu elefantengrösse aufblasen. als jugendliche war ich übrigens genau so. ist eine zeitlang her, das ganze.:)
ich blicke jedenfalls wieder nach vorne und habe mich quasi wieder auf den highway begeben, denn wie sagten wir damals immer so schön - du darfst nicht vom highway runterfahren, denn das wäre für dich nicht wirklich angenehm (so ist es, so ist es...)
Mittwoch, 4. Juli 2012
schmetterlinge im chaos
für ainur und den lost highway
unsere wege führen immer wieder zusammen, weil wir es so wollen. was könnte schöner sein? ich vermiss dich auch aber noch mehr freue ich mich, dass wir uns jetzt kennen. *raucht noch eine vorm schlafengehen* der lost highway wieder mal - ich hab ihn auch schon vermisst. er war irgendwo hinten in meiner erinnerung, verdrängt von so vielen neuen und alten einflüssen. doch es ist immer wieder zeit, hier raufzufahren, am rand der strasse zu stehen und zu warten, bis ein auto kommt, oder selbst zu fahren und eventuell einen anhalter mitzunehmen. *lächelt ainur an* ich schwelge momentan, ain, in new romantic-träumen, die damals, als ich noch ein kind war, zu früh für mich waren. ich erträume mir chinesische pagoden und trage goldflitter im gesicht. vielleicht bin ich heute sehr, sehr glücklich.
dennoch - die uralte sehnsucht, hier ist sie wieder. nichts ist fix oder bleibt so, wie es ist. jeder zustand - ein morphen, jede welt ist virtuell. wir sind ganz und gar virtuell.
nur die uralte sehnsucht bleibt immer so, wie sie ist. und der alte highway irgendwo tief hinten in deiner erinnerung.
nachtrag:
echtheit in einem virtuellen universum, alles verändert sich, funkelt und blitzt, ist dunkel, ist licht, aber einige dinge wirken beständiger als andere. freunde zu haben, z.b. fixsterne in einem universum, das sich immer wieder neu gestaltet.
unsere wege führen immer wieder zusammen, weil wir es so wollen. was könnte schöner sein? ich vermiss dich auch aber noch mehr freue ich mich, dass wir uns jetzt kennen. *raucht noch eine vorm schlafengehen* der lost highway wieder mal - ich hab ihn auch schon vermisst. er war irgendwo hinten in meiner erinnerung, verdrängt von so vielen neuen und alten einflüssen. doch es ist immer wieder zeit, hier raufzufahren, am rand der strasse zu stehen und zu warten, bis ein auto kommt, oder selbst zu fahren und eventuell einen anhalter mitzunehmen. *lächelt ainur an* ich schwelge momentan, ain, in new romantic-träumen, die damals, als ich noch ein kind war, zu früh für mich waren. ich erträume mir chinesische pagoden und trage goldflitter im gesicht. vielleicht bin ich heute sehr, sehr glücklich.
dennoch - die uralte sehnsucht, hier ist sie wieder. nichts ist fix oder bleibt so, wie es ist. jeder zustand - ein morphen, jede welt ist virtuell. wir sind ganz und gar virtuell.
nur die uralte sehnsucht bleibt immer so, wie sie ist. und der alte highway irgendwo tief hinten in deiner erinnerung.
nachtrag:
echtheit in einem virtuellen universum, alles verändert sich, funkelt und blitzt, ist dunkel, ist licht, aber einige dinge wirken beständiger als andere. freunde zu haben, z.b. fixsterne in einem universum, das sich immer wieder neu gestaltet.
Montag, 16. Januar 2012
irgendwo mitten im ödland soll es diese busstation geben. sie hat sogar einen eigenen telefonanschluss. eine alte telefonzelle soll das sein und wenn man es wirklich schafft, die nummer rauszufinden und dort anruft, soll man dort am anderen ende, mitten im ödland, sein eigenes weinen hören. und man soll es nicht ertragen können.
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